Northern Data Aktie: Millionenverlust verdreifacht
Northern Data hat die geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und bestätigt damit eine massive Verschlechterung der Ertragslage. Während der Konzern den Umbau vorantreibt, weitete sich der Jahresfehlbetrag auf fast 400 Millionen Euro aus. Ein Sonderverkauf verhinderte dabei ein noch düstereres Bild in der Bilanz.
Der am 18. März veröffentlichte Geschäftsbericht offenbart die Tiefe des operativen Einschnitts. Der Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen sank im Vergleich zum Vorjahr von 121 Millionen auf 80 Millionen Euro. Gleichzeitig verdreifachte sich der Konzernjahresfehlbetrag nahezu von -127 Millionen auf -390 Millionen Euro. Besonders deutlich wird der Druck beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das mit -463 Millionen Euro tief in den negativen Bereich rutschte.
Einmalerlös dämpft das Defizit
Ohne Portfolio-Anpassungen wäre das Minus noch deutlicher ausgefallen. Der Verkauf der Sparte Peak Mining im November 2025 brachte einen positiven Effekt von 93 Millionen Euro ein und milderte so den Fehlbetrag ab. Dennoch verdeutlicht das bereinigte EBITDA von -38 Millionen Euro die schwierige Phase der laufenden Transformation – im Vorjahr stand hier noch ein Plus von 32 Millionen Euro zu Buche.
An der Börse hinterlassen diese Fundamentaldaten deutliche Spuren. Die Aktie hat seit Jahresbeginn über 31 % an Wert verloren und notiert mit 9,64 Euro nur noch knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 9,50 Euro. Die langfristige Bilanz bleibt mit einem Rückgang von 62 % innerhalb der letzten zwölf Monate schwach.
Technische Warnsignale trotz Stabilisierung
Zuletzt versuchte das Papier eine Bodenbildung, wobei der Kurs zum Wochenschluss um 1,47 % zulegte. Allerdings mahnt die technische Analyse zur Vorsicht: Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist mit einem Wert von 81,0 in den deutlich überkauften Bereich gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass die jüngste leichte Erholung nach dem massiven Ausverkauf der vergangenen 30 Tage – in denen die Aktie fast 20 % verlor – vorerst heißgelaufen sein könnte.
Die geprüften Zahlen zementieren den Status von Northern Data als Unternehmen im radikalen Umbruch. Für die kommenden Monate steht die operative Stabilisierung im Vordergrund, um den anhaltenden Abwärtstrend zu brechen. Angesichts des hohen Abstands von rund 40 % zum 200-Tage-Durchschnitt bleibt der übergeordnete Trend jedoch massiv eingetrübt.
Northern Data-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Northern Data-Analyse vom 21. März liefert die Antwort:
Die neusten Northern Data-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Northern Data-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Northern Data: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








