Der deutsche Onshore-Windmarkt wird zunehmend von einem harten Preiswettbewerb dominiert. In diesem anspruchsvollen Umfeld sichert sich die Nordex Group nicht nur einen weiteren Auftrag im Sauerland, sondern vor allem verlässliche Einnahmen. Ein auf 20 Jahre angelegter Servicevertrag für das neue Projekt illustriert, wie der Turbinenbauer seine operativen Margen gegen sinkende Zuschlagswerte absichert.

Projekt im Sauerland

Die STAWAG Energie GmbH orderte fünf Anlagen des Typs N163/6.X für den geplanten Windpark Frettertal in Finnentrop. Mit einer Nabenhöhe von 164 Metern sind die Turbinen exakt auf die topografischen Anforderungen im Kreis Olpe zugeschnitten. Der Baubeginn ist für den Sommer 2027 projektiert. Anfang 2028 sollen die Anlagen schließlich ans Netz gehen.

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Serviceverträge als Margenpuffer

Ein entscheidendes Element des Deals ist der begleitende Premium-Service-Vertrag. Über eine Laufzeit von zwei Jahrzehnten übernimmt Nordex die Wartung und Instandhaltung der Infrastruktur. Solche Langfristvereinbarungen generieren kalkulierbare, wiederkehrende Einnahmen und binden Kunden dauerhaft an den Konzern.

Diese strategische Absicherung gewinnt an Bedeutung, wenn man die aktuelle Dynamik im Heimatmarkt betrachtet. Die jüngste Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land war im Februar massiv überzeichnet. Auf ein Volumen von 3.445 Megawatt entfielen Gebote von insgesamt 7.858 Megawatt. Der starke Wettbewerb drückte den durchschnittlichen Zuschlagswert auf 5,54 Cent pro Kilowattstunde und damit auf den niedrigsten Stand seit acht Jahren.

Starke Verfassung an der Börse

Trotz des regulatorischen Preisdrucks in der Branche zeigt sich der Titel am Kapitalmarkt äußerst robust. Mit einem Schlusskurs von 44,80 Euro am Mittwoch verzeichnet das Wertpapier seit Jahresbeginn einen Zuwachs von gut 49 Prozent. Die Aktie notiert damit lediglich drei Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 46,20 Euro. Die konsequente Koppelung von Turbinenverkäufen an margenstarke, jahrzehntelange Service-Verträge in einem kompetitiven Umfeld untermauert diese anhaltend positive fundamentale Entwicklung.

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