Das Management von New Fortress Energy gerät juristisch unter Druck. Eine auf Aktionärsrechte spezialisierte Kanzlei hat Ermittlungen wegen möglicher Pflichtverletzungen der Führungsebene eingeleitet. Im Kern stehen Vorwürfe über irreführende Angaben zu wichtigen Infrastrukturprojekten, die Anleger teuer zu stehen kommen könnten.

  • Gegenstand: Untersuchung durch Johnson Fistel, PLLP wegen möglicher Verletzung der Treuepflichten.
  • Fokus: Projekt „Fast LNG“ und damit verbundene Finanzprognosen.
  • Vorwurf: Verschleierte Mehrkosten von bis zu 150 Millionen US-Dollar pro Quartal.
  • Betroffene: Langzeitaktionäre mit Beständen seit vor dem 20. September 2022.

Vorwürfe zum Fast LNG-Projekt

Die Ermittlungen konzentrieren sich primär auf die „Fast LNG“-Initiativen des Unternehmens. Den Führungskräften wird vorgeworfen, Anleger über den Fortschritt und die wirtschaftlichen Risiken dieser Flüssigerdgas-Projekte getäuscht zu haben. Während das Management offiziell Zuversicht und Wachstum prognostizierte, sollen operative Verzögerungen massive, ungeplante Kosten verursacht haben.

Laut der untersuchenden Kanzlei belaufen sich diese Mehrkosten auf bis zu 150 Millionen US-Dollar pro Quartal. Hatte die Führungsetage das Ausmaß der finanziellen Belastung zum Zeitpunkt ihrer öffentlichen Statements bereits gekannt? Diese Frage steht nun im Zentrum der juristischen Prüfung, da die offiziellen Prognosen die Probleme offenbar nicht ausreichend berücksichtigten.

Relevanter Zeitraum für Anleger

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Die Kanzlei richtet sich gezielt an Investoren, die bereits vor dem 20. September 2022 Anteile hielten. Es wird geprüft, ob der Verwaltungsrat und die leitenden Angestellten gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen haben. Für diese Langzeitanleger könnten daraus konkrete Ansprüche gegen das Unternehmen und dessen Führung resultieren.

Die Nachricht trifft das Unternehmen in einer Phase gemischter Signale aus dem Energiesektor. Während der Gesamtmarkt gestern erstmals die Marke von 50.000 Punkten übersprang, zeigten sich bei Erdgas-Investments deutliche Unterschiede. Der First Trust Natural Gas ETF (FCG) schloss bei 26,18 US-Dollar, während der gehebelte ProShares Ultra Bloomberg Natural Gas (BOIL) die Woche bei 22,03 US-Dollar beendete.

Die juristische Aufarbeitung der Verzögerungen bei den LNG-Projekten dürfte die kommenden Monate prägen. Entscheidend wird sein, ob die Kanzlei Belege für eine systematische Fehlkommunikation über die 150-Millionen-Dollar-Lücke findet. Anleger müssen sich auf eine detaillierte Prüfung der Protokolle und Finanzberichte aus den vergangenen zwei Jahren einstellen.

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