New Fortress Energy Aktie: Radikaler Umbau
New Fortress Energy kämpft mit einem Schuldenberg von 8,9 Milliarden US-Dollar gegen die Zahlungsunfähigkeit. Ein nun veröffentlichter Restrukturierungsplan sieht vor, dass die Gläubiger weitreichende Kontrolle übernehmen, um das Unternehmen finanziell zu stabilisieren. Wie viel vom Unternehmenswert bleibt am Ende für die bisherigen Aktionäre übrig?
- Die Gesamtschulden belaufen sich auf rund 8,9 Milliarden US-Dollar.
- Gläubiger erhalten voraussichtlich Vorzugsaktien am reorganisierten Unternehmen.
- Wichtige Vermögenswerte in Brasilien und Mexiko gehen an Anleihe- und Kreditgeber über.
Gläubiger übernehmen die Kontrolle
Der vorgeschlagene Rettungsplan sieht eine umfassende Neuordnung der Kapitalstruktur vor. Um den massiven Cashflow-Druck zu mildern, sollen Gläubiger im Rahmen einer Reorganisation in Großbritannien bevorzugtes Eigenkapital erhalten. Während die Stammaktien nach derzeitigem Stand nicht wertlos verfallen sollen, würde der Großteil des wirtschaftlichen Wertes auf die Gläubigerseite übergehen.
Konkret sieht der Plan vor, dass Anleihegläubiger die Kontrolle über die brasilianischen Aktivitäten des Unternehmens übernehmen. Kreditgeber von Term-Loans sollen im Gegenzug Zugriff auf Werte der FLNG-1-Anlage vor der mexikanischen Küste sowie auf ein Terminal in Puerto Rico erhalten. Verzögerungen bei wichtigen Projekten hatten die finanzielle Lage zuletzt so weit verschlechtert, dass das Unternehmen mehrere Zinszahlungen verpasste.
Operative Fortschritte in Puerto Rico
Trotz der kritischen Finanzlage meldet die Tochtergesellschaft Genera operative Erfolge. Das Unternehmen schloss heute den Umbau von drei Gasturbinen im Kraftwerk Palo Seco in Puerto Rico ab. Die Anlagen wurden von Diesel auf Erdgas umgestellt und verfügen über eine Kapazität von 81 Megawatt.
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Dieser Schritt ist Teil einer Strategie zur Optimierung der Brennstoffkosten. Genera erwartet dadurch signifikante jährliche Einsparungen. Um diese Initiative auszuweiten, hat das Unternehmen bereits Ausschreibungen für zusätzliche Infrastruktur für Flüssigerdgas (LNG) an weiteren Standorten gestartet.
Finanzielle Schieflage bleibt bestehen
Die Bilanzzahlen verdeutlichen den Ernst der Lage. New Fortress Energy wies zuletzt ein negatives Gewinnwachstum sowie negative EBITDA-Margen aus. Bei einer Marktkapitalisierung von nur noch rund 490 Millionen US-Dollar wiegt die Schuldenlast von fast 9 Milliarden US-Dollar schwer. Eine am 9. Januar ausgelaufene Stillhaltefrist wurde zuletzt verlängert, um die laufenden Verhandlungen nicht zu gefährden.
Anleger blicken nun auf die finale Umsetzung des Restrukturierungsplans in Großbritannien. Entscheidend wird sein, ob die Gläubiger den Bedingungen in der vorliegenden Form zustimmen und ob die operativen Kosteneinsparungen ausreichen, um die Liquidität nachhaltig zu stützen.
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