Nasdaq 100: Unter der 23.000-Marke
Der Nasdaq 100 hat zu Beginn der neuen Handelswoche eine wichtige psychologische Schwelle unterschritten. Ausgelöst durch eine erneute Eskalation im Nahen Osten, rutschte der Index im frühen Montagshandel unter die 23.000-Punkte-Marke — ein Niveau, das Marktteilnehmer als technisch bedeutsam einstufen.
Geopolitik treibt die Risikoaversion
Der Auslöser ist klar: Berichte über ausgeweitete Kampfhandlungen in Iran und den Einsatz zusätzlicher US-Streitkräfte in der Region haben eine neue Welle der Risikoaversion ausgelöst. Der Konflikt befindet sich mittlerweile in seiner fünften Woche, und Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung schwinden. Der Anstieg des Ölpreises in Richtung monatlicher Rekordstände schürt Inflationserwartungen — und erhöht damit den Druck auf Anleiherenditen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf ein Acht-Monats-Hoch, was insbesondere wachstumsorientierte Technologiewerte belastet.
Der US-Dollar profitiert als klassischer Sicherheitshafen, während Kapital aus Tech-ETFs abfließt und die Aktivität im Optionsmarkt auf der Put-Seite zunimmt.
Halbleiter und Wachstumswerte unter Druck
Freitag lieferte bereits ein deutliches Bild der Stimmungslage: Während Konsumgüter- und Versorgerwerte die einzigen Gewinner waren, traf es Technologie- und Halbleiterwerte besonders hart. Datadog verlor 7,9 Prozent, Arm Holdings 6,9 Prozent, Airbnb 6,3 Prozent. Auch Nvidia und Schwergewichte wie Microsoft und Apple schlossen im Minus — ohne die übliche stabilisierende Wirkung zu entfalten. Sorgen um die Exportstabilität in einem geopolitisch angespannten Umfeld belasten den Halbleitersektor zusätzlich.
Auf Jahressicht liegt der Nasdaq 100 mittlerweile rund 8,5 Prozent im Minus. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt über 7 Prozent — ein Indiz dafür, dass der mittelfristige Aufwärtstrend vorerst gebrochen ist.
Technische Lage bleibt angespannt
Die Zone um 23.800 Punkte, die zuvor als Unterstützung fungierte, hat sich in einen Widerstandsbereich verwandelt. Auf der Unterseite liegt die nächste relevante Auffangzone bei rund 22.600 Punkten. Solange keine Anzeichen einer Deeskalation im Nahen Osten sichtbar werden, bleibt der Index anfällig für weitere Verluste.
NASDAQ 100: Kaufen oder verkaufen?! Neue NASDAQ 100-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:
Die neusten NASDAQ 100-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für NASDAQ 100-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
NASDAQ 100: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








