MiMedia startet mit neuen Plänen ins Jahr 2026. Der Anbieter einer Cloud-Plattform für Verbraucher setzt auf frische Partnerschaften mit Geräteherstellern und eine Fokussierung auf lukrative Werbemärkte, um das Geschäft voranzutreiben. Die Frage ist, ob diese strategische Weichenstellung den erhofften Schub bringt.

Die neuen strategischen Pfeiler

Der im Januar veröffentlichte Fahrplan des CEO benennt zwei klare Schwerpunkte für das laufende Jahr. Zum einen hat MiMedia drei neue Partner – Bait, Coolpad und HTC – gewonnen, die die MiMedia-Plattform in ihre Geräte integrieren werden. Dies soll die Einnahmequellen diversifizieren und für mehr Planungssicherheit sorgen. Bestehende Partner haben zudem ihre Produktion in Regionen mit niedrigeren Zöllen verlagert, um skalierbarer zu bleiben und Margen zu schützen.

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Zum anderen konzentriert sich das Unternehmen verstärkt auf erstklassige Mobile-Advertising-Märkte in den USA und Europa. Der Grund: Die dort erzielbaren Werbeerlöse (CPM-Raten) liegen mit über 20 US-Dollar deutlich höher als bisher angenommen – mehr als das Doppelte der internen Prognosen. Neue KI-Funktionen und zusätzliche Sprachunterstützung sollen die Plattform weiter attraktiver machen.

Hintergrund: Überwundene Herausforderungen

Die strategische Neuausrichtung folgt auf eine herausfordernde Phase. Im ersten Quartal 2025 belasteten höhere Zölle die Smartphone-Branche und damit auch die Geräteauslieferungen von MiMedias Partnern. Die daraufhin notwendige Verlagerung der Produktion etwa nach Vietnam oder die Philippinen – eigentlich ein Prozess über Jahre – wurde von den Partnern in wenigen Monaten umgesetzt. Diese Anpassungsfähigkeit bildet die Grundlage für die aktuellen Expansionspläne.

Ausblick auf 2026

Das Management blickt zuversichtlich auf das laufende Jahr und rechnet damit, wichtige Umsatz- und Cashflow-Marken zu erreichen. Bereits im Dezember wurde bestätigt, dass alle Partner Geräte mit der integrierten MiMedia-Plattform ausliefern oder darauf vorbereiten. In den kommenden Wochen sind weitere Ankündigungen zu neuen Geräten zu erwarten. Der strategische Kurs ist damit klar vorgezeichnet; die Umsetzung wird zeigen, ob die Wachstumsambitionen aufgehen.

Die Aktie notierte am Freitag bei 0,19 Euro und hat in den letzten 30 Tagen etwa 10 Prozent an Wert verloren. Sie befindet sich damit deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 0,31 Euro.

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