Der Stuttgarter Luxusautobauer steckt tief in der Krise. Ein dramatischer Gewinneinbruch um 68 Prozent im zweiten Quartal lässt Anleger verzweifeln. Doch jetzt setzt Mercedes auf eine ungewöhnliche Rettungsstrategie: Humanoide Roboter sollen die Wende bringen. Kann Künstliche Intelligenz wirklich retten, was das Management an den Märkten versemmelt hat?

EBIT-Schock: Fast 70 Prozent Verlust

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach im zweiten Quartal um satte 68 Prozent ein - ein Desaster, das selbst pessimistische Prognosen übertraf. Auch der Konzerngewinn rutschte dramatisch ab, während gleichzeitig die Umsätze sanken.

Die Ursachen sind ein Cocktail aus globalen Unwägbarkeiten: Neue Zölle belasten die Exportgeschäfte, während das einst so profitable China-Geschäft schwächelt. Das Reich der Mitte, lange Zeit Goldgrube für deutsche Premiumhersteller, wird zunehmend zum Sorgenkind.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Mercedes-Benz?

Apollo-Roboter: Die ungewöhnliche Antwort auf die Krise

Während die Konkurrenz auf klassische Sparprogramme setzt, wagt Mercedes einen futuristischen Befreiungsschlag. In den Werken Berlin-Marienfelde und Ungarn testet der Konzern humanoide Roboter vom Typ "Apollo" des US-Unternehmens Apptronik.

Diese mechanischen Helfer sollen keine Science-Fiction bleiben, sondern knallharte Effizienzgewinne liefern:

  • Logistik-Revolution: Apollo-Roboter übernehmen das Transportieren von Bauteilen zur Produktionslinie
  • Qualitätskontrolle: Assistenz bei der Überwachung der Fertigungsstandards
  • Mitarbeiterentlastung: Übernahme repetitiver und körperlich anstrengender Tätigkeiten
  • Kostensenkung: Langfristige Reduzierung der Personalkosten in der Produktion

Die Automatisierungsoffensive ist Teil eines umfassenden Effizienzprogramms, mit dem sich Mercedes gegen die Marktvolatilität wappnen will.

Märkte bleiben skeptisch - Q3 als Bewährungsprobe

Der Kursverlauf spiegelt die Ernüchterung der Anleger wider. Mit rund 14 Prozent Abstand zum 52-Wochen-Hoch kämpft die Aktie weiterhin mit erheblichem Gegenwind. Die Roboter-Initiative allein konnte bislang keine Trendwende einleiten.

Alle Blicke richten sich nun auf den 29. Oktober 2025, wenn Mercedes die Q3-Ergebnisse präsentiert. Dann muss sich zeigen, ob die eingeleiteten Gegenmaßnahmen tatsächlich greifen können. Gelingt es dem Konzern, den Abwärtstrend zu stoppen, oder war der Roboter-Coup nur ein verzweifelter Versuch, von den fundamentalen Problemen abzulenken?

Mercedes-Benz-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Mercedes-Benz-Analyse vom 29. August liefert die Antwort:

Die neusten Mercedes-Benz-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Mercedes-Benz-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Mercedes-Benz: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...