Max Power Mining will aus einem viel beachteten Einzelfund mehr machen – und schickt dafür in Saskatchewan das zweite Bohrprogramm an den Start. Im Kern geht es um eine Frage, die für die noch junge „White Hydrogen“-Story entscheidend ist: Lässt sich das natürliche Wasserstoffsystem auch abseits des ersten Treffers zuverlässig nachweisen?

Bracken: Zweites Bohrloch, andere Idee

Das neue Bohrloch trägt den Namen „Bracken“ und liegt rund 325 Kilometer südwestlich der Lawson-Entdeckung in Saskatchewan. Damit erweitert das Unternehmen seine Aktivitäten deutlich über den bisherigen Schwerpunkt hinaus.

Wichtig ist dabei: Bracken ist kein simples „Copy & Paste“ des Lawson-Programms. Während Lawson auf ein strukturelles Modell setzte, testet Max Power bei Bracken ein stratigraphisches Fallen-Konzept. Der Hintergrund: Stratigraphische Fallen können – wenn sie funktionieren – potenziell großflächige Ansammlungen ermöglichen, weil sich Lagerstätten seitlich über weite Strecken fortsetzen könnten.

Als Datengrundlage nennt das Unternehmen 34,3 Linienkilometer neu erhobener, proprietärer 2D-Seismik, kombiniert mit älteren 2D-Seismikdaten. Ziel ist der sogenannte „Pinch-out“ eines mutmaßlich größeren Reservoirs.

Warum Bracken für die Story so zentral ist

Für Anleger ist Bracken vor allem ein Test auf Wiederholbarkeit und Skalierbarkeit. Gelingt der Nachweis eines funktionierenden natürlichen Wasserstoffsystems unter einem anderen geologischen Mechanismus, wäre das ein Schritt weg von der „einmaligen Entdeckung“ hin zu einem Becken- bzw. Trend-Potenzial.

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Parallel laufen am Lawson-Projekt weiterhin Arbeiten, darunter 3D-Seismik sowie die Weiterentwicklung des unternehmenseigenen, KI-unterstützten Modells MAXX LEMI („Large Earth Model Integration“). Dieses Modell soll vorhandene Datenbestände in Saskatchewan – plus neue, firmeneigene Daten aus den ersten natürlichen Wasserstoffbohrungen Kanadas – systematisch auswerten, um Ziele zu identifizieren und zu priorisieren.

Der Ausgangspunkt: Lawson lieferte harte Messwerte

Der aktuelle Bohrschritt baut direkt auf der Lawson-Meldung vom 16. Januar 2026 auf. Damals bestätigte Max Power nach eigenen Angaben Kanadas ersten erfolgreichen Fund von natürlichem Wasserstoff im Untergrund. Gemessen wurden dabei Wasserstoff-Konzentrationen von bis zu 286.000 ppm.

Drittanbieter-Labore (AGAT, Corelab, PTRC) bestätigten zudem Wasserstoffgehalte von 16,80% bis 19,07% aus sogenannten Through-Casing-Flow-Tests. Die Entdeckung stützt laut Unternehmen das Modell einer Anreicherung entlang des rund 475 Kilometer langen Genesis-Trends, der sich von Saskatchewan bis in Teile der US-Bundesstaaten Montana und die Dakotas erstreckt.

Finanziell verweist das Unternehmen außerdem auf eine nicht brokered Privatplatzierung aus Dezember 2025 über 5 Mio. CAD. Das Kapital steht im Kontext einer strategischen Partnerschaft mit Bitexco zur Beschleunigung von Entdeckung und möglicher Kommerzialisierung in Saskatchewan.

Zum Kursbild: Nach dem starken Lauf seit Jahresbeginn gab es zuletzt einen Rücksetzer – in den vergangenen sieben Tagen steht die Aktie 7,49% im Minus (Schlusskurs gestern: 0,91 €).

Am Bracken-Bohrloch wird nun aktiv gebohrt, während Lawson analytisch weiter ausgewertet wird. Die Bracken-Ergebnisse sind als nächster, harter Datenpunkt entscheidend dafür, ob sich in Saskatchewan tatsächlich mehrere natürliche Wasserstoffvorkommen ableiten lassen – und damit die Grundlage für eine spätere wirtschaftliche Bewertung breiter wird.

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