Lynas Rare Earths: Dreifachschock für Anleger!

Der weltgrößte Seltene Erden-Produzent außerhalb Chinas liefert heute eine brisante Mischung aus enttäuschenden Zahlen, akutem Kapitalbedarf und strategischen Zweifeln. Während die Aktie zuletzt eine beeindruckende Rally hingelegt hatte, konfrontiert Lynas Rare Earths seine Investoren nun mit einer ernüchternden Realität: Gewinneinbruch, eine kapitalintensive Finanzspritze und ungewisse Zukunftspläne für ein Schlüsselprojekt.
Gewinn kollabiert um 90 Prozent
Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 liest sich wie ein Albtraum für Aktionäre. Statt der erwarteten 30,4 Millionen Austral-Dollar verbuchte Lynas einen Nettogewinn von nur noch 8 Millionen Austral-Dollar – ein Einbruch von über 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich für dieses Debakel sind vor allem gestiegene Abschreibungskosten infolge der Expansion der Mt Weld-Mine und der neuen Kalgoorlie-Verarbeitungsanlage.
Notwendige Kapitalspritze mit Rabatt
Parallel zur enttäuschenden Bilanz kündigte der Konzern eine kapitalstarke Finanzierungsrunde an. Geplant ist eine institutionelle Platzierung von 750 Millionen Austral-Dollar, ergänzt um ein Aktienkaufprogramm für Kleinanleger von bis zu 75 Millionen Austral-Dollar. Die neuen Aktien werden zu einem Preis von 13,25 Austral-Dollar emittiert – satte 10 Prozent unter dem letzten Kurs von 14,73 Austral-Dollar. CEO Amanda Lacaze begründet den Schritt mit der notwendigen Agilität in einem sich schnell verändernden Markt.
Texas-Projekt vor dem Aus?
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Am bedenklichsten stimmt jedoch die Ungewissheit um die geplante Schwereseltenen-Anlage in Seadrift, Texas. Trotz eines US-Förderprogramms von 258 Millionen Dollar gibt es "erhebliche Zweifel", ob der Bau überhaupt fortgeführt wird. Stattdessen verhandelt Lynas nun direkt mit dem US-Verteidigungsministerium über Lieferverträge aus bestehenden Anlagen – eine strategische Kehrtwende mit weitreichenden Konsequenzen.
Geopolitisches Schachspiel
Die Entwicklung ist brisant, denn Lynas gilt als Eckpfeiler westlicher Bestrebungen, sich von chinesischen Seltene Erden-Lieferungen unabhängig zu machen. Die Unsicherheit um das Texas-Projekt wirft nun Fragen auf, wie nachhaltig diese Strategie wirklich ist. Der Konzern muss nicht nur finanzielle Hürden überwinden, sondern auch sein gesamtes Wachstumskonzept unter Beweis stellen.
Die Reaktion der Märkte nach Handelsaussetzung wird zeigen, ob Anleger diesen Dreifachschock als kurzfristige Delle oder als fundamentale Bedrohung der Investment-Story bewerten.
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