Lumentum setzt konsequent auf den Ausbau der heimischen Produktion in den USA. Eine neue Großanlage in North Carolina soll die steigende Nachfrage nach optischen Komponenten für KI-Rechenzentren decken. Da NVIDIA das Projekt mit Milliardenbeträgen stützt, festigt das Unternehmen seine Position in der Hardware-Lieferkette.

Fokus auf KI-Infrastruktur

Das Unternehmen hat ein rund 22.000 Quadratmeter großes Areal in Greensboro erworben, um dort eine spezialisierte Gießerei für Indiumphosphid (InP) zu errichten. In den kommenden Jahren fließen hunderte Millionen US-Dollar in den Standort, der bis Mitte 2028 seine volle Kapazität erreichen soll. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Reaktion auf den Trend, kritische Lieferketten für KI-Rechenzentren durch Onshore-Produktion abzusichern.

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Zentraler Treiber dieser Entwicklung ist eine weitreichende Allianz mit NVIDIA. Der Chiphersteller unterstützt Lumentum mit einer strategischen Investition von zwei Milliarden US-Dollar über Wandelvorzugsaktien. Zusätzlich sichern mehrjährige Abnahmeverträge im Milliardenvolumen die künftige Auslastung der neuen Fertigungsstätte ab.

Bewertung und Marktvertrauen

Trotz der ambitionierten Wachstumspläne zeigt die Aktie nach einer außergewöhnlichen Performance erste Ermüdungserscheinungen. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein Plus von über 920 %, notiert mit aktuell 608,00 Euro jedoch rund 13 % unter dem 52-Wochen-Hoch vom 24. März. Das hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 212 signalisiert, dass die künftigen Erfolge der KI-Sparte bereits massiv eingepreist sind.

Das Vertrauen der Großanleger scheint dennoch ungebrochen. Institutionelle Investoren halten mittlerweile über 94 % der ausstehenden Aktien. In den kommenden Quartalen wird entscheidend sein, wie effizient Lumentum die hohen Investitionssummen in operative Kapazitäten ummünzen kann, um den technologischen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Die Inbetriebnahme der neuen Fabrik in Greensboro markiert hierbei den nächsten wichtigen Meilenstein.

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