Die Telekommunikationsfirma Lumen Technologies steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Nach einer umfassenden Schuldenrestrukturierung und einem Wechsel in der Technologie-Führung blicken Anleger nun gespannt auf die anstehenden Quartalszahlen. Können die Maßnahmen den langen Abwärtstrend des Unternehmens stoppen?

Schuldenberg wird angegangen

Ein zentraler Schritt zur finanziellen Stabilisierung wurde kürzlich abgeschlossen. Eine Tochtergesellschaft von Lumen kaufte über ein Barangebot Schuldtitel im Volumen von rund 2,2 Milliarden US-Dollar zurück. Zur Finanzierung dieser Transaktion platzierte das Unternehmen neue Senior Notes mit einem Gesamtvolumen von 1,9 Milliarden Dollar. Diese Umschuldungsaktion zielt darauf ab, anstehende Fälligkeiten zu managen und die Bilanz zu entlasten – eine dringende Notwendigkeit angesichts sinkender Umsätze und freier Cashflows.

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Parallel dazu hat Lumen seine Führungsebene verstärkt. James Fowler übernahm zum 5. Januar 2026 die Rolle des Chief Technology & Product Officer. Er folgt auf David Ward, der das Unternehmen verlässt.

Gemischte Signale von der Wall Street

Die Analysten bleiben bei Lumen weiterhin vorsichtig. Die konsensuale Einschätzung liegt aktuell bei „Hold“. Die Bandbreite der Meinungen ist jedoch groß: Sie reicht von „Sell“ bis „Strong Buy“. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten, die ihre Bewertung im vergangenen Jahr aktualisiert haben, liegt bei 6,72 US-Dollar. Der Aktienkurs notierte zuletzt bei 8,15 Dollar und hat sich damit in den letzten zwölf Monaten mehr als verdoppelt, bleibt aber deutlich unter dem Jahreshoch von über 10 Dollar.

Alles steht auf dem Prüfstand

Die Richtung wird sich bald klarer zeigen. Am 3. Februar 2026 stellt Lumen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Diese Veröffentlichung wird erste Hinweise darauf liefern, ob die eingeleiteten finanziellen Maßnahmen Wirkung zeigen. Knapp drei Wochen später, am 25. Februar, folgt ein Investor Day, an dem CEO Kate Johnson und CFO Chris Stansbury die langfristige Strategie und finanzielle Ziele erläutern werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Wachstum des „Network-as-a-Service“-Geschäfts.

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