Die Aktie des Rüstungskonzerns Lockheed Martin kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Unbeeindruckt von politischen Debatten kletterte das Papier am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Hoch. Während Anleger den Aufwärtstrend feiern, richtet sich der Blick nun auf die kommende Woche – denn die anstehenden Quartalszahlen werden zur Bewährungsprobe für das hohe Bewertungsniveau.

Politische Störfeuer ignoriert

Der jüngste Kursanstieg ist bemerkenswert, da er in einem politisch durchaus anspruchsvollen Umfeld stattfindet. Erst Anfang Januar sorgten Kommentare von Donald Trump für kurzzeitige Turbulenzen am Markt. Die Forderung aus Washington, Rüstungskonzerne sollten Kapitalrückführungen an Aktionäre zugunsten einer schnelleren Produktion von militärischer Hardware drosseln, drückte den Kurs vorübergehend.

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Dass die Aktie diese Delle so schnell ausgebügelt hat und nun bei 592,99 US-Dollar notiert, unterstreicht das robuste Vertrauen der Investoren. Der Markt gewichtet die geopolitische Nachfrage derzeit offenbar stärker als potenzielle regulatorische Eingriffe in die Dividendenpolitik.

Operative Stärke stützt den Kurs

Jenseits der politischen Diskussion liefert Lockheed Martin operative Argumente für die Bewertung. Am Freitag meldete das Unternehmen einen Erfolg bei der Modernisierung militärischer Kommandostrukturen: In Zusammenarbeit mit der US-Armee wurde ein neuer Prototyp für das "Next Generation Command and Control"-System demonstriert. Zudem sicherte sich der Konzern in der vergangenen Woche neue Aufträge im Wert von 225 Millionen US-Dollar, unter anderem für die Wartung von PAC-3-Raketen und das Aegis-Waffensystem.

Analysten mahnen zur Vorsicht

Trotz der guten Nachrichtenlage sehen Marktbeobachter Warnsignale bei der Bewertung. Der Analystenkonsens lautet mehrheitlich "Halten", wobei das durchschnittliche Kursziel von rund 544 US-Dollar mittlerweile deutlich unter dem aktuellen Kurs liegt. Dies deutet darauf hin, dass Experten das kurzfristige Aufwärtspotenzial als begrenzt einschätzen und eine Konsolidierung für möglich halten.

Zahlenvorlage als Richtungsweiser

Die entscheidende Bestandsaufnahme steht unmittelbar bevor. Am Donnerstag, den 29. Januar 2026, öffnet Lockheed Martin vor Börsenbeginn die Bücher für das vierte Quartal und das Gesamtjahr. Nach den starken Ergebnissen des vorangegangenen Quartals liegt der Fokus der Investoren primär auf der Prognose für 2026. Insbesondere Aussagen zu den Produktionskapazitäten in einem angespannten geopolitischen Umfeld werden darüber entscheiden, ob die Aktie ihr Rekordniveau halten kann.

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