Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin startet operativ stark in das Börsenjahr 2026. Das Pentagon hat dem Unternehmen wichtige Verträge im Gesamtwert von fast 500 Millionen US-Dollar zugesprochen, die sowohl die technologische Ausrüstung Taiwans als auch die Raketenabwehr der Vereinigten Arabischen Emirate betreffen. Für Anleger bedeuten diese Abschlüsse eine fundamentale Untermauerung der Auftragslage nach der jüngsten Konsolidierungsphase der Aktie.

Fokus auf Taiwan und Sensortechnik

Den größten Anteil am neuen Auftragsvolumen macht ein Vertrag über 328,5 Millionen US-Dollar aus, der über die US Air Force abgewickelt wird. Im Rahmen des "Foreign Military Sales"-Programms (FMS) ist Lockheed Martin damit beauftragt, moderne Zielerfassungs- und Sensorsysteme für die taiwanesischen Luftstreitkräfte zu produzieren. Die Arbeiten sollen am Standort Orlando durchgeführt und bis Juni 2031 abgeschlossen werden.

Das Paket umfasst konkret:
* Produktion von 55 "Legion Enhanced Sensor"-Pods
* Lieferung zugehöriger Prozessoren und Datencontainer
* Hardware-Support für das Nachtsicht- und Zielsystem LANTIRN

Diese Bestellung bedient direkte operative Anforderungen Taiwans und stärkt die Rolle des Konzerns in der internationalen Verteidigungslogistik.

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Langfristige Einnahmen im Nahen Osten

Parallel zur Expansion im asiatischen Raum sichert sich das Unternehmen weitere Umsätze in der Golfregion. Eine Vertragsanpassung im Wert von 142,6 Millionen US-Dollar regelt die Instandhaltung des THAAD-Raketenabwehrsystems (Terminal High Altitude Area Defense) für die Vereinigten Arabischen Emirate.

Der bis August 2028 laufende Vertrag deckt Wartung, Logistik sowie Training für zwei aktive Batterien ab. Analysten werten solche "Sustainment"-Verträge oft positiv, da sie über Jahre hinweg planbare Einnahmen generieren und die Kundenbindung festigen.

Finanzielle Stabilität und Ausblick

Die neuen Aufträge treffen auf eine ohnehin robuste Marktposition. Die Aktie notiert aktuell bei 483,67 US-Dollar und damit in Schlagdistanz zum jüngsten 52-Wochen-Hoch. Fundamental wird der Titel durch gut gefüllte Auftragsbücher und die kürzlich auf 3,45 US-Dollar angehobene Quartalsdividende gestützt.

Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf die kommenden Quartalsberichte. Entscheidend wird sein, wie sich diese internationalen Regierungsaufträge auf die Margenstruktur auswirken, insbesondere im profitablen FMS-Segment. Die effiziente Abwicklung der Lieferungen an Taiwan gilt dabei als wichtiger Gradmesser für die operative Leistungsfähigkeit im Jahr 2026.

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