Lockheed Aktie: Steigende Zahlen!
Während die Pentagon-Prüfung des F-35-Programms für Schlagzeilen sorgt, setzt Lockheed Martin ein Gegenzeichen: Drei neue Verträge im Gesamtwert von 769 Millionen Dollar unterstreichen die globale Nachfrage nach US-Verteidigungstechnologie. Die Aktie reagierte prompt und kletterte am Freitag auf 497,07 Dollar – ein Plus von 2,77 Prozent.
Drei Großaufträge in einer Woche
Die jüngsten Vertragszusagen verdeutlichen Lockheeds strategische Position im internationalen Sicherheitsgeschäft:
- Taiwan-Deal (328,5 Mio. USD): Infrarot-Suchsensoren für dringende operative Bedürfnisse der taiwanischen Luftwaffe, Fertigstellung bis 2031 in Orlando
- Aegis-System (297,5 Mio. USD): Modernisierung der Schiffsabwehr der US Navy, Integration der "Base 10"-Software bis Ende 2026
- VAE-Raketenabwehr (142,6 Mio. USD): Wartung der THAAD-Batterien in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Diese Aufträge sichern kurzfristige Umsätze und unterstreichen die anhaltende Nachfrage nach Lockheeds Kernprodukten – trotz der Diskussion um die Einsatzbereitschaft der F-35-Flotte.
F-35-Prüfbericht belastet das Bild
Der Pentagon-Audit vom Wochenanfang zeichnet ein durchwachsenes Bild des Flaggschiff-Programms. Wartungsprobleme führen dazu, dass ein erheblicher Teil der F-35-Jets am Boden bleibt oder nicht alle Missionsprofile erfüllen kann.
Das Verteidigungsministerium erhöht den Druck auf Lockheed, die Engpässe zu beseitigen – trotz kürzlich ausgezahlter 1,7 Milliarden Dollar. Die finanzielle Performance bleibt robust, doch die operative Kritik verschärft sich. Für Anleger entsteht eine Doppelsituation: solide Zahlen bei gleichzeitig steigender Kontrolle durch den Auftraggeber.
Auftragsbestand schafft Planungssicherheit
Mit einem Rekordauftragsbestand von 179 Milliarden Dollar verfügt der Konzern über eine mehrjährige Umsatzvisibilität. Die Dividendenrendite liegt bei knapp 2,8 Prozent, gestützt durch starke Cashflows – allein im dritten Quartal erwirtschaftete Lockheed 3,3 Milliarden Dollar operativen Gewinn.
Diese finanzielle Basis erlaubt es dem Unternehmen, Aktionärsrenditen aufrechtzuerhalten, während gleichzeitig kapitalintensive Entwicklungsprojekte vorangetrieben werden. Die Marke von 500 Dollar rückt nun in Sichtweite. Ob der Kurs diese psychologische Schwelle nachhaltig überwinden kann, dürfte davon abhängen, wie schnell Lockheed die F-35-Verfügbarkeit verbessert und ob weitere Großaufträge folgen.
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