Schiedsrichter zu sein, ist nicht einfach. Vor allem nicht im Eishockey. Und ganz besonders dann nicht, wenn Playoff-Zeit ist. Das Spiel wird schneller, die Intensität höher und die Checks härter - ganz zu schweigen vom Trashtalk und den unzähligen Privatduellen, die sich in so einer best-of-seven-Serie entwickeln können. Als Referee bedeutet das: Stress. Der Körper stößt Adrenalin und Cortisol in noch größeren Maßen als schon in der Regular Season aus, die Belastung steigt. Immerhin sind die vier Schiedsrichter am Feld jene Männer, die durchgehend am Eis stehen. Das kostet Substanz. Dafür gebührt ihnen Respekt. Sie könnten sich ihren Job oft jedoch einfacher machen. Nämlich dann, wenn vom ersten Bully weg eine Grenze gezogen wird. Und das Regelwerk strikt befolgt wird.