Leroy Seafood Aktie: Unter Druck
Die Aktie des norwegischen Aquakultur-Konzerns Leroy Seafood zeigt weiterhin Schwäche. Nach einer Analysten-Herabstufung und anhaltenden Herausforderungen im Kerngeschäft steht der Titel vor einer wichtigen Quartalsveröffentlichung.
Analysten senken Erwartungen
Die Stimmung unter Analysten hat sich zuletzt eingetrübt. Die SEB bank stufte die Aktie am 19. Januar von "Buy" auf "Hold" herab und senkte gleichzeitig das Kursziel von 53 auf 51 Norwegische Kronen. Der aktuelle Konsens für Leroy Seafood liegt bei "Neutral". Die durchschnittliche Kurszielerwartung beträgt 53,71 NOK, wobei die Spanne von 44 bis 65 NOK reicht und damit unterschiedliche Einschätzungen widerspiegelt.
Herausforderungen im Aquakultur-Geschäft
Die im November veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal 2025 offenbarten erhebliche Probleme im Farming-Segment. Geprägt von niedrigen Lachspreisen und biologischen Schwierigkeiten sank der operative Gewinn (EBIT) in diesem Bereich auf einen Verlust von 306 Millionen NOK. Der operative EBIT des gesamten Konzerns brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 412 auf nur noch 15 Millionen NOK ein.
* Der durchschnittliche Spotpreis für Lachs lag im dritten Quartal bei 62,90 NOK pro Kilogramm – 8,00 NOK unter dem Vorjahresniveau.
* Gleichzeitig stiegen die Produktionskosten pro Kilogramm aufgrund biologischer Faktoren.
Ein Lichtblick war die Sparte "Value-Added Processing, Sales & Distribution" (VAPS&D), die Rekordgewinne meldete. Das Unternehmen setzt zur Verbesserung der Fischgesundheit und Effizienz auf strategische Maßnahmen wie moderne Rogen-, Smolt- und Abschirmtechnologien, mit denen es 2026 Fortschritte erwartet.
Ausblick auf Quartalszahlen
Ein wichtiger nächster Meilenstein ist die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen für das vierte Quartal 2025 am 24. Februar. Ein Handelsupdate für diese Periode lag bereits am 7. Januar vor. Zudem hat das Unternehmen für eine seiner Anleihen (NO0012899287) einen neuen Zinssatz von 5,62% festgelegt, der vom 26. Januar bis zum 27. April gilt. Technische Indikatoren signalisieren derzeit ein "Strong Sell" für die Aktie, die eine Dividendenrendite von 5,43% aufweist.
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