Kupfermarkt: Brillante Performance!
Der Kupferpreis erholt sich heute um gut ein Prozent, nachdem er zuvor leicht unter Druck geraten war. Trotz historisch hoher Lagerbestände rücken strukturelle Versorgungsengpässe und der enorme Hunger der KI-Infrastruktur wieder in das Blickfeld der Marktteilnehmer. Kann der Markt die wachsende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage kurzfristig schließen?
In China steigen die Spotprämien den fünften Tag in Folge, was auf eine rege Beschaffung im Bau- und Energiesektor hindeutet. Doch der eigentliche Wachstumsmotor liegt in der digitalen Infrastruktur. J.P. Morgan prognostiziert für das laufende Jahr einen Bedarf von 475.000 Tonnen Kupfer allein für Rechenzentren – ein Plus von 110.000 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Ausbau der Elektromobilität stützt dieses Szenario nachhaltig.
Produktion gerät ins Stocken
Während die Nachfrage steigt, schwächelt die Angebotsseite. In Chile sank die Förderung im Dezember um 4,7 Prozent, und Anglo American revidierte seine Produktionsziele für 2026 deutlich auf eine Spanne von 700.000 bis 760.000 Tonnen nach unten. Besonders kritisch bewerten Marktbeobachter die Schmelz- und Raffinationsgebühren, die auf Null gefallen sind. Dieser Wert signalisiert einen massiven Mangel an Kupferkonzentrat, was die globale Produktion von raffiniertem Kupfer gefährdet.
Zusätzlich belasten externe Faktoren die Förderung. In Peru beeinträchtigte zuletzt eine Energieknappheit den Bergbausektor. Zwar investiert Collahuasi in Chile aktuell rund 1,3 Milliarden US-Dollar in den Kapazitätsausbau, signifikante Produktionssteigerungen werden hier jedoch erst ab 2027 erwartet.
Paradoxon am Lagerhaus
Aktuell zeigen die Lagerbestände an der LME und CME Rekordwerte von über 453.000 Tonnen, was die Preise im Februar kurzzeitig bremste. Experten werten dies jedoch als temporäres Phänomen, das vom langfristigen Defizit-Narrativ überlagert wird. Geopolitische Spannungen im Iran und die damit verbundenen Unsicherheiten bei der US-Zinspolitik sorgten zuletzt für Volatilität, begünstigten durch eine Währungskorrektur des US-Dollars heute aber den Wiedereinstieg internationaler Käufer.
Die International Copper Study Group (ICSG) rechnet für 2026 mit einem Defizit von 150.000 Tonnen Raffinadekupfer. Langfristig könnte sich die Lage laut IEA bis 2035 auf ein Versorgungsdefizit von 30 Prozent verschärfen, getrieben durch sinkende Erzgehalte und lange Vorlaufzeiten neuer Projekte. Ab Januar 2027 könnten zudem geplante US-Zollerhöhungen von 15 Prozent auf raffiniertes Kupfer die Handelsströme zusätzlich unter Druck setzen.
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