Der Lockup-Ablauf nach dem Börsengang im September 2025 hat Klarna unter erheblichen Druck gesetzt. Rund 335 Millionen Aktien — etwa 90 Prozent des Streubesitzes — wurden am 9. März für den freien Handel freigegeben. Der Kurs gab daraufhin allein am 12. März um 11 Prozent nach.

Moritz investiert 50 Millionen Dollar

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Moritz kaufte zwischen dem 3. und 11. März insgesamt 3,47 Millionen Aktien für knapp 50 Millionen Dollar. Das ist ein ungewöhnlich großes Commitment für einen Chairman — und der Markt reagierte prompt. Am Freitag legte die Aktie zwischen 7 und 10 Prozent zu.

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Auch Chief Product Officer David Fock griff zu: Er erwarb am 9. März 27.000 Aktien für rund 389.000 Dollar. Auf der anderen Seite trennten sich Chief Marketing Officer David Sandström und Chief Commercial Officer David Sykes von Teilen ihrer Bestände — allerdings über vorab festgelegte 10b5-1-Handelspläne aus dem Jahr 2025, also keine spontanen Verkaufsentscheidungen.

Expansion trotz Verlust

Operativ arbeitet Klarna weiter an seiner internationalen Reichweite. Die eBay-Integration wird auf sechs neue Märkte ausgeweitet, darunter Australien, Kanada und die Schweiz. Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von einer Milliarde Dollar, schrieb dabei aber einen Nettoverlust von 26 Millionen Dollar.

Trotz der Erholung vom Freitag notiert die Aktie noch immer rund 42 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau. Der Kauf von Moritz dämpft den Verkaufsdruck nach dem Lockup-Ablauf — ob er die Trendwende einleitet, hängt davon ab, ob das operative Geschäft in den kommenden Quartalen die Verlustzone verlässt.

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