Kitz-Bilanz: (K)Ein rot-weiß-rotes Ausrufezeichen
Das ÖSV-Team ist angeschlagen nach Kitzbühel gekommen – in mehrerlei Hinsicht.
Mit Vincent Kriechmayr fehlte dem Speed-Team die unumstrittene Leitfigur verletzt.
Selbst die ÖSV-Führungsriege war teilweise außer Gefecht: Alpin-Chef Herbert Mandl ist mit einer Schiene unterwegs, nachdem er sich bei einem Sturz in Gröden vor Weihnachten alle Bänder in der Schulter gerissen hat. Er trat in Kitzbühel stellvertretend für Cheftrainer Marko Pfeifer auf, bei dem Anfang der Woche eine Gallenstein-Kolik akut wurde und eine Operation nötig machte.
Auch sportlich wurde das österreichische Team im bisherigen Winter teilweise arg gebeutelt.
Die Saison der Abfahrer konnte man bis Kitzbühel als einigermaßen verkorkst bezeichnen. Auch die rot-weiß-roten Slalom-Asse reisten ohne Podestplatz an den Hahnenkamm.
Dem ein oder anderen ÖSV-Athleten ist es in Kitzbühel gelungen, rechtzeitig vor der WM ein Ausrufezeichen zu setzen. Andere wiederum reisten ab, so wie sie gekommen waren – angeschlagen.
Die ÖSV-Bilanz in Kitzbühel:








