KGHM Polska Miedź schaltet operativ einen Gang höher. Während ein großangelegtes Programm zur Mitarbeiter-Neuordnung anläuft, sorgen Bestmarken in der heimischen Produktion für Aufsehen. Besonders das Werk Cedynia glänzt mit einem historischen Ausstoß und stützt damit die ambitionierten Wachstumspläne des polnischen Rohstoffriesen.

Die Aktie reagiert heute mit einem deutlichen Plus von über sieben Prozent auf die operativen Fortschritte und die starken Jahreszahlen.

Historische Bestmarken im Kernmarkt

Im Fokus steht aktuell das Drahtwalzwerk Cedynia, das mit über 262.000 Tonnen den höchsten Ausstoß seit 45 Jahren verzeichnete. Dieser Erfolg stützt das heimische Produktionsprofil, auch wenn die gesamte Kupferproduktion der Gruppe leicht um drei Prozent auf 710.000 Tonnen sank. Gleichzeitig ordnet KGHM seine Belegschaft neu: Rund 20 Prozent der Mitarbeiter durchlaufen ein Umstufungsprogramm. Ziel ist es, die Personalstruktur an die modernisierten Bergbau- und Schmelzprozesse anzupassen, nachdem bereits Anfang des Jahres die Basisgehälter um 6,8 Prozent angehoben wurden.

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Rückenwind durch Rohstoffpreise

Die jüngsten Finanzergebnisse profitierten massiv von der Rallye an den Rohstoffmärkten. Kupferpreise von rund 12.500 US-Dollar pro Tonne und ein Silberpreis von über 40 US-Dollar trieben die Erlöse an. Allerdings bremsten eine deutlich gestiegene Kupfersteuer und der starke polnische Zloty gegenüber dem US-Dollar den Gewinnanstieg teilweise aus.

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
- Umsatz: 36.366 Millionen PLN (+3 %)
- Bereinigtes EBITDA: 10.276 Millionen PLN (+22 %)
- Nettogewinn: 3.688 Millionen PLN (+28 %)

Investitionen in die Zukunft

Trotz kurzfristiger Logistikprobleme und Hafenengpässen zu Beginn des Jahres 2026, die das Betriebskapital vorübergehend banden, bleibt das Management bei seinem Expansionskurs. Von den geplanten 3,8 Milliarden PLN an Investitionen fließen rund 70 Prozent in den Bergbau. Davon sind 1,3 Milliarden PLN direkt für die Erschließung neuer Lagerstätten reserviert, was unter anderem den Bau von drei neuen Schächten umfasst.

Eine zentrale Weichenstellung erfolgt zur Jahresmitte. Dann wird die Entscheidung über die potenzielle Erweiterung der Sierra Gorda Mine in Chile erwartet, die zuletzt mit einem Produktionsplus von acht Prozent beim zahlbaren Kupfer überzeugte.

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