Silber hat eine turbulente Handelswoche hinter sich und konnte am vergangenen Freitag deutlich zulegen. Schwache US-Konjunkturdaten und ein nachgebender Dollar machten das Edelmetall für Anleger wieder attraktiv. Gleichzeitig rückt die langfristige Knappheit des Rohstoffs durch den enormen Bedarf der Industrie immer stärker in den Fokus.

Schwacher Dollar stützt Edelmetalle

Der jüngste Aufwärtstrend wurde maßgeblich durch makroökonomische Faktoren begünstigt. Schwächer als erwartet ausgefallene Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal sowie enttäuschende Einkaufsmanagerindizes für den Februar setzten den US-Dollar unter Druck. Da Silber weltweit überwiegend in Dollar gehandelt wird, verbilligte der Kursrückgang der Währung den Einstieg für internationale Käufer. Parallel dazu trieben geopolitische Spannungen Investoren in die Sicherheit des Edelmetalls, das traditionell als Wertspeicher in unsicheren Zeiten gilt.

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Mit einem Kursplus von rund 7,7 Prozent zum Wochenschluss konnte der ETF einen Teil der Verluste des letzten Monats wettmachen, in dem der Wert um fast zehn Prozent nachgegeben hatte. Trotz dieser kurzfristigen Erholung bleibt die Volatilität mit über 120 Prozent extrem hoch, was die nervöse Stimmung am Markt widerspiegelt.

Industrieller Bedarf als Kurstreiber

Neben der Rolle als sicherer Hafen spielt die industrielle Nachfrage eine entscheidende Rolle für die Preisbildung. Silber ist ein kritischer Bestandteil in den Sektoren Solarenergie, Elektronik und zunehmend auch in KI-Anwendungen. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die industrielle Nutzung im Jahr 2024 bereits rund 58 Prozent der Gesamtnachfrage ausmachte.

Langfristige Prognosen deuten auf einen strukturellen Engpass hin: Bis zum Jahr 2030 könnte der jährliche Bedarf auf bis zu 54.000 Tonnen steigen. Da das Angebot diesen Hunger voraussichtlich nur zu 62 bis 70 Prozent decken kann, droht eine massive Versorgungslücke, die das Fundament für zukünftige Preissteigerungen bilden könnte.

Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, ob der US-Dollar seine Schwächephase fortsetzt oder ob eine restriktivere Geldpolitik der Federal Reserve den Aufwärtstrend ausbremst. Die nächste Orientierungshilfe für Anleger bieten die kommenden Inflationsdaten und die Entwicklung der industriellen Auftragsbestände, die über die Nachhaltigkeit der aktuellen Kursgewinne entscheiden werden.

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