IonQ bleibt einer der bekanntesten Namen im Quantencomputing – doch das Feld wird enger. Während das Unternehmen ambitionierte Wachstumsziele für 2026 kommuniziert, drängen neue Wettbewerber mit frischem Kapital in den Markt.

Umsatzziele und technische Meilensteine

Für das laufende Jahr peilt IonQ einen Umsatz zwischen 225 und 245 Millionen US-Dollar an. Technisch kann das Unternehmen durchaus Substanz vorweisen: 2025 erzielte IonQ eine Zwei-Qubit-Gate-Fidelity von 99,99 Prozent – ein Weltrekord. Das aktuelle Flaggschiff-System IonQ Forte arbeitet mit 36 algorithmischen Qubits. Langfristig will das Unternehmen bis 2030 Systeme mit zwei Millionen Qubits liefern. Die Tochtergesellschaft Oxford Ionics rekrutiert dafür aktuell in Großbritannien.

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Trotz fehlender Profitabilität – das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt im negativen Bereich – empfehlen 80 Prozent der 15 erfassten Analysten die Aktie zum Kauf.

Wettbewerb wächst

Gestern debütierte Xanadu Quantum Technologies an der Nasdaq und der TSX. Das auf photonisches Quantencomputing spezialisierte Unternehmen legte am ersten Handelstag um 15 Prozent auf 11,50 US-Dollar zu und sammelte 302 Millionen US-Dollar ein – Kapital, das in ein geplantes Quantenrechenzentrum im Wert von einer Milliarde US-Dollar in Toronto fließen soll.

Parallel dazu meldeten chinesische Forscher den ersten siliziumbasierten Quantenprozessor mit vollständigen fehlerkorrigierenden logischen Operationen. Die Quantum Internet Alliance veröffentlichte zudem QNodeOS, das erste Betriebssystem speziell für Quantennetzwerke.

Diese Entwicklungen zeigen: Das technologische Feld weitet sich aus. IonQ hat mit der Trapped-Ion-Technologie eine klare Nische, steht aber vor einem Markt, in dem die Zahl ernstzunehmender Alternativen wächst. Der Aktienkurs liegt derzeit rund 66 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch – das spiegelt die Unsicherheit wider, die dieses frühe Marktsegment begleitet.

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