Die Infineon-Aktie markiert ein neues 52-Wochen-Hoch und setzt damit ihre beeindruckende Aufholjagd fort. Seit dem Tiefpunkt im April 2025 hat sich der Kurs nahezu verdoppelt – getragen von optimistischen Analystenstimmen und einem vielversprechenden Wachstumssegment.

Die wichtigsten Fakten:
- Neues Jahreshoch bei 50,33 USD (OTC-Handel) bzw. rund 43 Euro (Xetra)
- Kursplus von rund 70 Prozent seit April-Tief bei 24,52 Euro
- Zacks Research stuft auf "Strong Buy" hoch
- AI-Segment-Umsatzziel für 2026 um 50 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro erhöht

Analysten sehen weiteres Potenzial

Die positive Stimmung unter Analysten verstärkt sich. Nach der Hochstufung durch Zacks Research am 14. Januar bewerten nun drei Analysten den Titel mit "Strong Buy". Die durchschnittlichen Kursziele liegen zwischen 44 und 45 Euro – bei einer Spanne von 35,50 bis 55 Euro.

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Die Bewertungen basieren auf der erwarteten Umsatzdynamik im Geschäftsjahr 2026. Für das laufende Geschäftsjahr (Oktober 2025 bis September 2026) rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von rund 1,61 Euro bei moderatem Umsatzwachstum.

KI-Chips als Hoffnungsträger

Das AI-Segment entwickelt sich zum zentralen Wachstumstreiber. Nachdem sich die AI-bezogenen Umsätze im Geschäftsjahr 2025 bereits nahezu verdreifacht hatten auf über 700 Millionen Euro, hob Infineon im November die Jahresprognose deutlich an. Das neue Ziel von 1,5 Milliarden Euro für 2026 liegt 50 Prozent über der ursprünglichen Planung.

Verantwortlich dafür ist die dynamische Nachfrage nach Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren. Die Kooperationen mit Flex (Zone Controller für softwarebasierte Fahrzeuge) und HL Klemove im Automotive-Bereich unterstreichen die Innovationskraft des Konzerns.

Quartalszahlen am 4. Februar

Die nächste Bewährungsprobe steht am 4. Februar an, wenn Infineon die Q1-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 vorlegt. Analysten erwarten einen Gewinn von 0,33 Euro je Aktie bei einem Umsatz von rund 3,6 Milliarden Euro. Die Aktie steht mit einem KGV von 54,8 ambitioniert hoch bewertet – doch das AI-Segment könnte die Fantasie weiter befeuern.

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