Hershey erwartet deutliche Gewinneinbrüche und sinkende Umsätze. Analysten zeigen sich skeptisch angesichts steigender Kakaopreise. Wie reagieren die Großinvestoren?

Bei der Hershey Aktie braut sich etwas zusammen. Die Anleger warten gespannt auf die Quartalszahlen, die am 1. Mai veröffentlicht werden sollen. Die Erwartungen sind düster.

Was steckt dahinter? Analysten rechnen mit einem Ergebnis je Aktie (EPS) von nur 1,96 US-Dollar – ein Einbruch um satte 36,16 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal! Auch beim Umsatz sieht es nicht besser aus: Erwartet werden 2,83 Milliarden US-Dollar, das sind 13,09 Prozent weniger als im Vorjahr.

Konkret bedeutet das für das Gesamtjahr laut Zacks Consensus Estimates: Ein Gewinn je Aktie von 6,10 US-Dollar (-34,9% zum Vorjahr) bei einem Umsatz von 11,42 Milliarden US-Dollar (+1,93%). Vor allem der erwartete Gewinneinbruch ist massiv.

Analysten uneins: Was nun?

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Die Expertenmeinungen gehen auseinander, was die Unsicherheit widerspiegelt. Morgan Stanley beließ die Einstufung am 17. April auf „Hold“ mit einem Kursziel von 183,00 US-Dollar. Bernstein ist skeptischer und vergibt ebenfalls „Hold“, sieht das Ziel aber nur bei 147,00 US-Dollar.

Im Durchschnitt liegt das Kursziel der Analysten bei 158,28 US-Dollar. Das signalisiert ein potenzielles Minus von 3,62 Prozent vom aktuellen Niveau. Diese Zurückhaltung spiegelt Sorgen über steigende Kosten und nachlassende Verkäufe wider.

Kakaopreis-Schock und die Folgen

Verantwortlich für die Misere sind auch die explodierenden Kakaopreise. Das Management hat bereits gewarnt: Die Gewinne 2025 werden leiden, da auslaufende Absicherungsgeschäfte die steigenden Kosten nicht mehr vollständig abfedern können. Erwartet wird daher ein Einbruch des bereinigten Gewinns im mittleren 30-Prozent-Bereich für dieses Jahr.

Hershey versucht zwar, mit der Übernahme von LesserEvil im Bereich salziger Snacks gegenzusteuern und das Portfolio zu diversifizieren. Nennenswerte positive Beiträge für den Umsatz werden hier aber erst für 2026 erwartet. Ob das reicht, um die Probleme im Kerngeschäft auszugleichen?

Großinvestoren am Drücker

Was bedeutet das für den Kurs? Institutionelle Investoren halten massive 88 Prozent der Anteile. Die Top 5 kontrollieren sogar rund 53 Prozent des Unternehmens. Damit liegt das Schicksal der Aktie stark in den Händen dieser Großanleger – und deren Reaktion auf die kommenden Zahlen und Prognosen dürfte entscheidend sein.

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