Hensoldt Aktie: Bundeswehr-Auftrag verpufft
Hensoldt meldet einen neuen Auftrag der Bundeswehr zur Aufrüstung des Drohnenabwehrsystems ASUL – doch die Aktie reagierte zunächst mit Verlusten. Ein Phänomen, das im volatilen Rüstungssektor häufiger auftritt: Positive Nachrichten treffen auf kurzfristige Gewinnmitnahmen.
Die wichtigsten Fakten:
- Hensoldt erhält Auftrag zur Integration kinetischer Wirkmittel in ASUL-System
- Technologische Aufwertung ergänzt bereits modernisierte Radarsensorik
- Aktie stand trotz positiver Meldung am Dienstag unter Verkaufsdruck
- Vorbörslich deutete sich eine Stabilisierung an
Auftrag stärkt Position bei Bundeswehr
Das Bundesamt für Ausrüstung beauftragte Hensoldt am Montag mit der Integration kinetischer Wirkmittel in das Drohnenabwehrsystem ASUL. Die Maßnahme stellt eine erhebliche Kampfwertsteigerung dar und folgt auf die Anfang 2025 abgeschlossene Modernisierung der Sensorik. Dabei kam unter anderem die neueste Generation des SPEXER Radars zum Einsatz.
Die Bundeswehr setzt damit weiter auf Hensoldts Expertise bei der Abwehr von Kleindrohnen – ein Bereich, der angesichts der veränderten Bedrohungslage zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Unternehmen baut seine Position als technologischer Partner der deutschen Streitkräfte konsequent aus.
Warum die Aktie dennoch nachgab
Trotz der fundamentalen Stärke der Nachricht reagierte der Kurs am Dienstag negativ. Solche Paradoxien sind im Rüstungssektor nicht ungewöhnlich: Kurzfristige Gewinnmitnahmen oder eine allgemein schwächere Marktstimmung können konkrete Auftragsmeldungen überlagern. Die Aktie hatte in den vergangenen 12 Monaten bereits um knapp 140 Prozent zugelegt – ein Niveau, das Anleger zu Teilverkäufen verleiten kann.
Vorbörsliche Indikationen am Mittwoch deuten jedoch auf eine mögliche Stabilisierung hin. Die Frage ist nun, ob die fundamentale Stärke des neuen Auftrags die kurzfristige Schwäche überwinden kann. Mit einem aktuellen Kurs von 90,25 Euro notiert die Aktie rund 22 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025.
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