Helix Energy meldet Gewinnanstieg im ersten Quartal, doch gesunkene Umsätze und gesenkte Jahresprognose belasten die Aktie. Wie geht es weiter?

Am 24. April legte Helix Energy die Zahlen für das erste Quartal 2025 vor. Ein kleiner Gewinn sprang heraus, besser als erwartet. Aber der Umsatz enttäuschte und die Aktie? Die ging nachbörslich erstmal auf Tauchstation. Ein Minus von 3,1 Prozent stand zu Buche, der Kurs fiel auf 6,61 US-Dollar.

Zahlen hui, Umsatz pfui?

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Schauen wir genauer hin: Der Umsatz landete bei 278 Millionen US-Dollar. Das ist weniger als im Vorjahr (296 Mio.) und auch weniger als im Vorquartal (355 Mio.). Analysten hatten hier mehr erwartet. Positiv aber: Unterm Strich blieben 3 Millionen Dollar Gewinn hängen. Letztes Jahr gab es zur gleichen Zeit noch einen herben Verlust von 26 Millionen Dollar.

Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,02 Dollar – erwartet wurde ein kleiner Verlust. Auch das bereinigte EBITDA kletterte auf 52 Millionen Dollar, immerhin 10,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich sogar von 7 auf 10 Prozent.

Der Dämpfer: Nordsee-Flaute und gekappte Ziele!

Was drückte also auf die Stimmung der Anleger? Es ist der Blick nach vorn. Helix musste seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 kappen. Der Grund: Vor allem in der Nordsee läuft es nicht rund. Die Aktivitäten bei der Bohrloch-Intervention schwächeln dort deutlich, die Auslastung der Schiffe lag nur bei mageren 17 Prozent.

Dazu kommt eine strategische Entscheidung: Das Schiff "Seawell" wird wohl für den Rest des Jahres 2025 eingemottet, um es eventuell für eine andere Region umzurüsten. Das kostet! Die neue Prognose sieht jetzt nur noch einen Umsatz zwischen 1,15 und 1,25 Milliarden Dollar vor. Beim bereinigten EBITDA rechnet man mit 210 bis 240 Millionen Dollar. Kein Wunder, dass die Anleger da kalte Füße bekamen.

Lichtblicke trotz Gegenwind?

Gibt es denn gar nichts Gutes zu berichten? Doch, durchaus. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Zum 31. März lagen satte 370 Millionen Dollar Cash in der Kasse. Die Nettoverschuldung ist sogar negativ (-59 Mio. Dollar) – das Unternehmen hat also mehr Geld als Schulden. Bis 2029 stehen auch keine großen Kredite zur Rückzahlung an. Das gibt finanzielle Luft!

Außerdem laufen die Geschäfte in Brasilien gut an. Die Q7000 arbeitet seit Ende März unter einem 400-Tage-Vertrag für Shell, die Siem Helix 2 begann im Januar einen neuen Vertrag mit Petrobras. Im Golf von Mexiko waren die Schiffe zudem mit 98 Prozent fast voll ausgelastet. Auch der Auftragsbestand ist mit rund 1,4 Milliarden Dollar solide.

Was passiert mit dem Geld?

Und was macht Helix mit dem Geld? Man kauft eigene Aktien zurück. Ein Programm über 200 Millionen Dollar läuft, 42 Millionen davon sind schon investiert. Mindestens ein Viertel des freien Cashflows soll an die Aktionäre zurückfließen.

Der freie Cashflow soll 2025 trotz der gesenkten Prognose immer noch 100 bis 160 Millionen Dollar erreichen. Das Unternehmen scheint also trotz der aktuellen Stürme in der Nordsee und des niedrigen Ölpreises finanziell stabil aufgestellt zu sein, um durch die schwierige Phase zu navigieren.

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