Goldpreis LBMA: Ehrgeizige Wachstumsstrategie
Gold klettert am heutigen Freitag deutlich über die Marke von 5.140 US-Dollar. Während positive US-Arbeitsmarktdaten das Edelmetall eigentlich bremsen sollten, treibt die Eskalation im Nahen Osten Anleger verstärkt in den sicheren Hafen. Doch kann der Aufwärtstrend auch dem am Nachmittag anstehenden offiziellen US-Arbeitsmarktbericht standhalten?
Geopolitik überlagert Wirtschaftsdaten
Nach einem Handelsauftakt bei 5.107,60 US-Dollar schlug der Goldpreis sofort eine bullishe Richtung ein. Marktbeobachter werten die aktuelle Bewegung als Reaktion auf die gestiegene Risikoprämie durch den Konflikt am Persischen Golf. Diese geopolitische Instabilität überschattet derzeit die jüngsten US-Wirtschaftsdaten, die normalerweise für Gegenwind sorgen würden.
So ignorierten Investoren weitgehend den ADP-Bericht vom Mittwoch, nach dem der private Sektor in den USA im Februar 63.000 neue Stellen geschaffen hat – deutlich mehr als die prognostizierten 50.000. In einer normalen Marktphase hätte dies die Erwartung einer restriktiven Geldpolitik der Fed gestärkt und Gold unter Druck gesetzt. Aktuell wiegen jedoch die Inflationsrisiken durch steigende Energiekosten schwerer.
Dollar-Schwäche und Ölpreis-Rally
Zusätzliche Unterstützung erhält das Edelmetall durch den Rückzug des US-Dollars. Der Dollar-Index (DXY) rutschte am Mittag unter die wichtige Marke von 99,00 Punkten auf 98,95 Zähler ab. Dieser Kursrückgang löste technisches Kaufinteresse aus, da Gold für Käufer außerhalb des Dollar-Raums günstiger wurde.
Parallel dazu treibt die Entwicklung am Energiemarkt den Kurs. Brent-Öl notiert heute nahe 83,80 US-Dollar. Da Gold als klassischer Schutz gegen Teuerungsraten gilt, folgt es dem Trend des Energiekomplexes nach oben. Bemerkenswert ist dabei die Entkoppelung von den US-Staatsanleihen: Trotz leicht steigender Renditen bei 10-jährigen Papieren (4,118 %) bleibt die Gold-Rally intakt, was die Priorisierung von Sicherheit gegenüber Zinserwägungen unterstreicht.
Technische Ausbruchschance
Charttechnisch zeigt Gold nach einer dreitägigen Konsolidierung starkes Momentum. Mit einem Stand von 5.142,80 US-Dollar (ein Plus von 0,69 % gegenüber gestern) notiert der Preis deutlich über seinen gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage. Das Handelsvolumen liegt aktuell rund 15,2 % über dem Durchschnitt der letzten 20 Tage, was auf eine starke Positionierung institutioneller Akteure hindeutet.
Die unmittelbare Hürde liegt bei 5.170 US-Dollar. Ein nachhaltiger Durchbruch über dieses Niveau könnte den Weg zur psychologisch wichtigen Marke von 5.200 US-Dollar ebnen. Auf der Unterseite hat sich bei 5.100 US-Dollar eine solide Unterstützung gebildet. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 64, dass der Markt zwar heiß läuft, aber noch Spielraum für weitere Zuwächse hat, bevor eine Abkühlung nötig wird.
Ausblick: Entscheidung am Nachmittag
Der Fokus richtet sich nun auf 14:30 Uhr, wenn das US-Arbeitsministerium die offiziellen Beschäftigungszahlen (Non-Farm Payrolls) veröffentlicht. Analysten erwarten im Konsens einen Zuwachs von 59.000 Stellen. Ein schwächeres Ergebnis könnte den US-Dollar weiter schwächen und Gold direkt in Richtung der 5.200-Dollar-Marke katapultieren. Sollten die Daten hingegen mit über 80.000 neuen Stellen massiv positiv überraschen, ist ein kurzfristiger Rücksetzer bis in den Bereich von 5.110 US-Dollar wahrscheinlich.
Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldpreis LBMA-Analyse vom 07. März liefert die Antwort:
Die neusten Goldpreis LBMA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldpreis LBMA-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








