Gold: Wachstumssignale erkannt
Die diplomatische Annäherung zwischen den USA und dem Iran entzieht dem Edelmetall seine wichtigste Stütze der vergangenen Monate. Nach einem historischen Abverkauf formiert sich nun eine bemerkenswerte Gegenbewegung am Markt.
Verantwortlich für den massiven Preisverfall im abgelaufenen Monat war in erster Linie die schwindende Nachfrage nach sicheren Häfen. Berichte über ein baldiges Ende der militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA unter Donald Trump und dem Iran sorgten für eine deutliche Entspannung. Flankierende versöhnliche Signale des iranischen Präsidenten Pezeshkian beschleunigten den Kapitalabfluss aus dem Edelmetall. Parallel dazu drückte ein starker US-Dollar die in Greenback gehandelte Anlageklasse spürbar nach unten. Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet das Asset einen signifikanten Wertverlust von 11,93 Prozent.
US-Notenbank stoppt den Ausverkauf
Am letzten Handelstag des Quartals wendete sich das Blatt. US-Notenbankchef Jerome Powell beruhigte die Investoren mit der klaren Aussage, dass die langfristigen Inflationserwartungen trotz der jüngsten Ölpreisschocks gut verankert seien. Unmittelbare restriktive Zinsschritte seien daher nicht notwendig. Diese geldpolitische Zurückhaltung bescherte dem Markt einen kräftigen Tagesgewinn von 3,51 Prozent auf einen Schlusskurs von 4.699,60 US-Dollar.
Zusätzliche Unterstützung lieferten starke Einkaufsmanagerindizes aus China. Sie signalisieren eine robuste industrielle Nachfrage, welche die jüngsten Goldverkäufe der Türkei im Wert von acht Milliarden US-Dollar weitgehend absorbiert. Branchenverbände registrieren zudem weiterhin stützende Käufe durch andere Zentralbanken aus den Schwellenländern.
Großbanken bestätigen Kursziele
Trotz der scharfen Korrektur im März rücken die großen Adressen nicht von ihren optimistischen Prognosen ab. Goldman Sachs hält an einem Kursziel von 5.400 US-Dollar bis zum Jahresende 2026 fest. Die Experten begründen diese Einschätzung mit der anhaltenden Funktion als Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten sowie globalen De-Dollarisierungstendenzen. Die Commerzbank rechnet im weiteren Jahresverlauf mit einem Anstieg auf 5.000 US-Dollar, angetrieben durch antizipierte Zinssenkungen.
Die dynamische Rückeroberung der technischen Widerstandsmarke von 4.600 US-Dollar neutralisiert einen Teil des jüngsten Schadens. Solange die Zentralbanken der Schwellenländer als verlässliche Käufer auftreten und die amerikanische Notenbank auf Zinserhöhungen verzichtet, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend trotz der geopolitischen Entspannung intakt.
Gold: Kaufen oder verkaufen?! Neue Gold-Analyse vom 01. April liefert die Antwort:
Die neusten Gold-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Gold-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Gold: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








