Gold: Stabile Wachstumsmärkte!
Die US-Militäroperation "Absolute Resolve" versetzt die Rohstoffmärkte in Aufruhr. Am Wochenende nahmen amerikanische Streitkräfte Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefangen – eine Intervention, die Gold binnen Stunden auf ein neues Jahreshoch katapultierte. Der Preis für die Feinunze durchbrach die psychologisch wichtige Marke von 4.460 US-Dollar.
Die wichtigsten Fakten:
- Gold steigt den dritten Tag in Folge, aktuell über 4.460 US-Dollar
- Allzeithoch von 4.549,71 US-Dollar nur noch 2 Prozent entfernt
- US-Präsident Trump kündigt temporäre "Führung" Venezuelas an
- Internationale Kritik von Russland und China verschärft geopolitische Spannungen
Sachwerte profitieren von politischer Unsicherheit
Bereits am Montag explodierte der Goldpreis um 2,7 Prozent oder rund 122 US-Dollar. Washington kündigte an, Venezuela vorübergehend zu "führen" – eine Formulierung, die international auf scharfe Ablehnung stößt. Großmächte wie Russland und China verurteilten das Vorgehen umgehend.
Die Risikoprämien an den Rohstoffmärkten schnellten nach oben. Auch Silber zog massiv an und notiert mittlerweile über 76 US-Dollar, was die Stärke des gesamten Edelmetallsektors unterstreicht. Analysten werten die Bewegung als lehrbuchhafte "Safe-Haven"-Reaktion. Solange die Lage in Caracas unübersichtlich bleibt, dürfte der Aufwärtsdruck anhalten.
Der technische Widerstand bei 4.450 US-Dollar wurde dynamisch durchbrochen. Das am 26. Dezember 2025 markierte Allzeithoch rückt damit in greifbare Nähe.
US-Wirtschaftsdaten befeuern Rally zusätzlich
Neben der Geopolitik liefern auch fundamentale Faktoren Rückenwind. Der ISM Manufacturing PMI für Dezember enttäuschte mit 47,9 Punkten (Prognose: 48,3) und signalisiert eine abkühlende US-Industrie. Gleichzeitig warnte Fed-Präsident Kashkari, die Inflation sei weiterhin "zu hoch" – zuletzt lag sie bei 2,7 Prozent.
Diese Kombination aus wirtschaftlicher Schwäche und hartnäckiger Teuerung erhöht die Attraktivität von Gold als Wertspeicher. Anleger nutzen jeden Rücksetzer aggressiv zum Einstieg, was die technische Stärke des Marktes unterstreicht.
Experten heben Prognosen an
Die Großbank UBS sieht in einem Szenario weiterer geopolitischer Eskalationen ein Potenzial bis 5.400 US-Dollar pro Unze für 2026. Das wäre ein Plus von über 20 Prozent vom aktuellen Niveau.
Der Aufwärtstrend bleibt intakt und wird durch zwei Faktoren gestützt: die Venezuela-Intervention und fundamentale Schwächezeichen der US-Wirtschaft. Der kommende US-Arbeitsmarktbericht am Freitag dürfte weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed liefern und damit die nächste Richtung vorgeben.
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