Gold: Neue Rekorde!
Strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell und eine sich verschärfende Lage im Nahen Osten – diese explosive Mischung treibt den Goldpreis in der Nacht auf Montag auf ein neues Allzeithoch. In der Spitze kratzte das Edelmetall an der Marke von 4.600 US-Dollar. Was auf den ersten Blick wie eine technische Bewegung aussieht, ist in Wahrheit eine fundamentale Vertrauenskrise.
Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
* Neues Allzeithoch: Der Goldpreis erreichte in der Spitze fast 4.600 US-Dollar
* Politischer Auslöser: Strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell schüren Ängste um die Unabhängigkeit der US-Notenbank
* Marktreaktion: Massive Flucht aus dem US-Dollar in den sicheren Hafen Gold
* Breite Bewegung: Auch Silber nähert sich seinem Rekordhoch von Ende 2025
Frontalangriff auf die Fed
Das US-Justizministerium hat Berichten zufolge strafrechtliche Ermittlungen gegen Jerome Powell eingeleitet. Der Vorwurf: Falschaussagen vor dem Senat. Powell selbst weist die Anschuldigungen als politisch motivierte Einschüchterungsversuche zurück. Für die Märkte ist das ein Schock. Die Unabhängigkeit der Fed gilt als Grundpfeiler des globalen Finanzsystems. Gerät dieser Pfeiler ins Wanken, bricht Vertrauen weg.
Die Konsequenz: Investoren flüchten aus dem US-Dollar. Die Nachfrage nach Gold als Absicherung gegen politische und monetäre Instabilität schnellt nach oben. Der Markt preist ein Szenario ein, in dem traditionelle Währungen an Rückhalt verlieren.
Iran-Krise als zweiter Brandherd
Parallel zur innenpolitischen Krise in den USA sorgt die Lage im Iran für zusätzlichen Druck. Anhaltende Proteste und die Möglichkeit einer weiteren Eskalation in der Region erhöhen die geopolitische Risikoprämie spürbar. In solchen Phasen steigt die Nachfrage nach Gold traditionell stark an. Das Edelmetall gilt als ultimative Krisenwährung.
Die Kombination aus einem potenziellen Flächenbrand im Nahen Osten und dem direkten Angriff auf die geldpolitische Stabilität der USA schafft ein perfektes Umfeld für steigende Edelmetallpreise.
Silber und Platin ziehen mit
Die Flucht in harte Assets beschränkt sich nicht auf Gold. Silber zeigt besondere Stärke und nähert sich seinem Rekordhoch von Ende 2025. Auch Platin und Palladium notieren im Plus. Diese breite Aufwärtsbewegung im gesamten Edelmetallsektor unterstreicht: Es handelt sich um eine fundamentale Umschichtung von Kapital. Anleger suchen angesichts der doppelten Krise breit gestreut Schutz in Sachwerten.
Mit einem aktuellen Kurs von rund 4.625 US-Dollar und einer Wochenperformance von knapp 4 Prozent setzt Gold seine Aufwärtsbewegung fort. Das neue Allzeithoch markiert nicht nur einen technischen Meilenstein, sondern spiegelt eine tiefe Verunsicherung über die Stabilität des globalen Finanzsystems wider.
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