Gold: Neue Markterfolge!
Der Goldpreis gibt am Montag leicht nach und notiert bei rund 5.006 USD je Feinunze – ein Minus von 0,74 Prozent. Nach dem kräftigen Anstieg um über 2,5 Prozent am Freitag nutzen Anleger die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen. Auslöser der vorherigen Rally waren US-Inflationsdaten, die schwächer als erwartet ausfielen und die Zinssenkungsfantasie befeuerten.
Die US-Teuerungsrate sank im Januar auf 2,4 Prozent – unter den prognostizierten 2,5 Prozent und deutlich niedriger als die 2,7 Prozent im Dezember. Auf Monatsbasis legte die Inflation nur um 0,2 Prozent zu, ebenfalls unter den Erwartungen von 0,3 Prozent.
Fed-Zinssenkungen rücken in den Fokus
Die Märkte preisen mittlerweile etwas mehr als zwei Zinssenkungen für 2026 ein. Der aktuelle Leitzins liegt bei 3,75 Prozent. Niedrigere Zinsen machen das zinslose Edelmetall attraktiver, da die Opportunitätskosten sinken.
Konträr dazu präsentierte sich der US-Arbeitsmarkt robust: Die Nonfarm Payrolls stiegen im Januar um 130.000 – der höchste Wert seit Dezember 2024 und deutlich über den erwarteten 70.000. Die Arbeitslosenquote fiel überraschend auf 4,3 Prozent. Diese Stärke könnte die Fed davon abhalten, zu aggressiv an der Zinsschraube zu drehen.
Geopolitik und Diplomatie im Blick
Am Dienstag werden wichtige diplomatische Verhandlungen fortgesetzt. Im Fokus stehen die Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran sowie US-geführte Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Rückschläge bei den Verhandlungen würden die Safe-Haven-Nachfrage nach Gold stützen, Fortschritte könnten hingegen für Gegenwind sorgen.
Strukturell bleibt das Edelmetall durch mehrere Faktoren gestützt:
- Zentralbankkäufe: Notenbanken weltweit stocken ihre Goldreserven weiter auf
- Geopolitische Unsicherheit: Anhaltende Spannungen im Nahen Osten und Osteuropa
- Staatsschuldensorgen: Wachsende Bedenken über die globale Schuldenlast
Volatile Handelswoche
Die vergangenen Tage waren von starken Schwankungen geprägt. Am Donnerstag war Gold noch um mehr als 3 Prozent eingebrochen, als ein breit angelegter Ausverkauf an den Märkten Anleger zwang, Positionen aufzulösen. Die Erholung am Freitag und der Rückgang am Montag zeigen, wie nervös der Markt auf makroökonomische Daten reagiert.
Auf Monatssicht liegt Gold rund 7 Prozent im Plus, auf Jahressicht beträgt das Plus etwa 73 Prozent. Das Allzeithoch von 5.608 USD wurde Ende Januar erreicht. Die psychologisch wichtige Marke von 5.000 USD fungiert als entscheidende Unterstützung – solange diese hält, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. In den kommenden Tagen dürften die FOMC-Sitzungsprotokolle, die erste BIP-Schätzung und die PCE-Inflationsdaten für neue Impulse sorgen.
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