Das Edelmetall steht heute unter Druck. Kurz vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank rutscht Gold auf den tiefsten Stand seit dem 18. Februar – ein Monatstief, das die wachsende Nervosität der Märkte widerspiegelt.

Öl, Inflation und der starke Dollar

Hinter dem Rückgang von mehr als einem Prozent steckt vor allem ein Zusammenspiel ungünstiger Faktoren. Steigende Ölpreise schüren neue Inflationssorgen – und das treibt den US-Dollar nach oben. Ein stärkerer Dollar macht Gold für internationale Käufer teurer und drückt damit auf den Preis. Gleichzeitig schmelzen die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der Fed merklich dahin. Niedrigere Zinsen gelten eigentlich als Treibstoff für das zinslose Edelmetall. Fällt diese Hoffnung weg, fehlt dem Goldpreis ein wesentlicher Rückenwind.

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Erschwerend kommt die technische Lage hinzu. Gold hat heute die psychologisch wichtige Marke von 3.000 Dollar je Unze unterschritten und ist zudem unter den 50-Tage-Durchschnitt gefallen – ein Signal, das charttechnisch orientierte Anleger aufhorchen lässt. Das bärische Momentum baut sich spürbar auf.

Geopolitik stützt, reicht aber nicht aus

Vollständig weggefallen ist die Nachfrage nach sicheren Häfen jedoch nicht. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sorgen weiterhin dafür, dass Gold nicht noch stärker absackt. In den Tagen zuvor hatte sich das Metall noch hartnäckig in einer engen Handelsspanne gehalten, gestützt von genau dieser geopolitischen Unsicherheit.

Doch gegen den kombinierten Gegenwind aus Dollastärke und geschwundenen Zinssenkungsfantasien reichte diese Unterstützung heute nicht aus. Wie die Fed die aktuelle Inflationslage bewertet und welche Signale Fed-Chef Powell für das weitere Jahr sendet, dürfte darüber entscheiden, ob Gold seinen Boden bereits gefunden hat – oder ob die Bären zunächst das Heft in der Hand behalten.

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