Der Goldpreis schießt am Montagmorgen auf ein neues Rekordhoch von 4.599 US-Dollar – das Edelmetall reagiert damit auf einen beispiellosen Vorgang in Washington. Das US-Justizministerium hat strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet. Gleichzeitig sorgt eine Eskalation im Iran für zusätzliche Nervosität. In diesem explosiven Umfeld steigt Gold binnen weniger Stunden um über 1,2 Prozent.

Die Fakten im Überblick:

  • Gold erreicht 4.599 USD, in Euro fällt die 3.900-Euro-Marke
  • Strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell eingeleitet
  • Iran-Krise befeuert Flucht in sichere Häfen
  • Silber steigt parallel um 4,5 Prozent auf 83,45 USD
  • Gold bereits 6 Prozent im Plus in 2026 (nach +65% in 2025)

Angriff auf die Fed-Unabhängigkeit

Das Justizministerium wirft Powell Falschaussagen vor dem Senat vor. Konkret geht es um die Renovierungskosten der Fed-Zentrale, die von geplanten 2,7 auf 3,1 Milliarden Dollar gestiegen waren. Powell selbst bezeichnete das Verfahren in einer Videobotschaft als „Vorwand", um die Zinspolitik politischem Druck zu unterwerfen. Präsident Trump hatte zuvor öffentlich deutlich stärkere Zinssenkungen gefordert.

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Für die Märkte ist der Vorgang ein Alarmzeichen. Wenn die institutionelle Unabhängigkeit der Notenbank infrage steht, droht politisch erzwungene Geldpolitik – und damit letztlich eine Entwertung des Dollars. Institutionelle Investoren reagieren mit massiven Käufen des „sicheren Hafens" Gold.

Iran-Krise verschärft die Lage

Parallel zur Verfassungskrise in den USA eskaliert die Situation im Nahen Osten. Berichte über mögliche US-Militärschläge gegen iranische Ziele haben zu einer Panikreaktion geführt. Vor Ort tauschen Bürger ihre Währung massenhaft in Gold um – eine physische Verknappung, die auf einen ohnehin extrem angespannten Terminmarkt trifft.

Silber im Sog nach oben

Die Rallye beschränkt sich nicht auf Gold. Silber notiert bei 83,50 Dollar und damit nur knapp unter seinem Allzeithoch – ein Tagesplus von 4,5 Prozent. Das Gold-Silber-Ratio verschiebt sich deutlich zugunsten des „kleinen Bruders". Auch Platin (+3,5%) und Palladium (+2,8%) verzeichnen starke Zuflüsse.

Solange die Ermittlungen gegen Powell die Unabhängigkeit der Fed bedrohen und gleichzeitig die geopolitischen Spannungen anhalten, bleibt der Aufwärtsdruck auf Edelmetalle extrem hoch. Das makroökonomische Umfeld könnte kaum günstiger für Gold sein – politische Instabilität wird zur neuen Norm.

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