Der März 2026 war für Gold ein Monat zum Vergessen. Mit einem Rückgang von rund 13 bis 14 Prozent steuert das Edelmetall auf seinen schlechtesten Monatsabschluss seit Oktober 2008 zu — getrieben von einem starken US-Dollar und einer deutlichen Neubewertung der Fed-Zinspolitik. Dass der Goldpreis zum Monatsende noch einmal kräftig anzieht, ändert an dieser Bilanz wenig.

Diplomatische Signale lösen Erholung aus

Der Auslöser für das heutige Plus von über drei Prozent war ein geopolitischer: Berichte über mögliche Schritte der Trump-Administration zur Beendigung der Militäroperationen gegen Iran sorgten für Erleichterung an den Märkten. Gleichzeitig lieferte Fed-Chef Jerome Powell Rückenwind. Er bezeichnete die Inflationserwartungen als „gut verankert" und signalisierte, dass die Notenbank kurzfristige Angebotsschocks durch den Ölpreisanstieg vorerst tolerieren werde. Diese Kombination aus geopolitischer Entspannung und geldpolitischer Zurückhaltung trieb den Spotpreis bis auf 4.678 Dollar je Unze.

Silber legte im gleichen Zeitraum sogar 5,3 Prozent auf 73,75 Dollar zu und übertraf damit Gold deutlich. Das Handelsvolumen an den Terminmärkten lag spürbar über dem 20-Tage-Durchschnitt — ein Hinweis auf aktives Short-Covering und neue Käufer.

Technisches Bild bleibt angespannt

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Trotz der Erholung notiert Gold weiterhin unterhalb seiner 20-Tage-Linie bei 4.668 Dollar und der 50-Tage-Linie bei 4.938 Dollar. Der RSI liegt bei 36, hat sich zwar von überverkauften Niveaus erholt, signalisiert aber noch keine klare Trendwende. Unmittelbarer Widerstand liegt im Bereich 4.660 bis 4.680 Dollar — eine nachhaltige Überwindung dieser Zone wäre Voraussetzung für einen Vorstoß in Richtung 4.750 Dollar.

Auf der institutionellen Seite zeigt sich ein geografisches Gefälle: Während globale Gold-ETFs im März Abflüsse von 21,35 Milliarden Dollar verzeichneten, flossen allein aus China 7,93 Milliarden Dollar in goldgedeckte Fonds — indisches Kapital steuerte weitere 3,13 Milliarden Dollar bei. Die östliche Nachfrage federte den westlichen Verkaufsdruck zumindest teilweise ab.

Am Optionsmarkt fällt eine erhöhte Aktivität bei Call-Optionen auf den Strike von 4.800 Dollar für April auf — ein Zeichen, dass einige Marktteilnehmer auf eine rasche Gegenbewegung setzen. Ob die heutige Erholung dafür die Grundlage legt, wird maßgeblich von den kommenden US-Inflationsdaten abhängen.

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