Global Ports Holding: Casablanca eröffnet
Global Ports Holding hat in diesem Monat den Betrieb im Casablanca Cruise Port in Marokko aufgenommen. Ein Konsortium, an dem Global Ports Holding mit 51 % beteiligt ist, erhielt eine 15-jährige Konzession von der Agence Nationale des Ports (ANP). Da die Aktie im August 2024 von der Londoner Börse delistet wurde, entfällt eine direkte Marktreaktion.
- Konzessionslaufzeit: 15 Jahre
- Anlagen: 650 m Kaianlage, 3 Gangways, Parkplätze für 44 Busse
- Kapazität: Schiffe bis 350 m, mehr als 450.000 Passagiere p.a. möglich
- ANP-Investition: rund 72 Mio. €
- Passagierzahlen: rund 150.000 Transitpassagiere 2024; Prognose 180.000 für 2025
Details zur Konzession und Infrastruktur
Die Konzession wurde nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren vergeben und startete im Januar 2026. Die Anlage erfüllt internationale Standards und soll sowohl große Kreuzfahrtschiffe als auch eine hohe Jahreskapazität bedienen. Die Ausstattung mit drei Gangways und einer 650 Meter langen Kaimauer erlaubt gleichzeitige Abfertigungen großer Schiffe.
Casablanca soll als Knotenpunkt für westmediterrane und transatlantische Routen ausgebaut werden. Das Terminal fügt sich in das bestehende Netzwerk von Global Ports Holding ein, zu dem unter anderem La Goulette, Las Palmas und Mindelo gehören. Damit entsteht ein zusammenhängender Korridor zwischen Kanarischen Inseln, Westafrika und dem Westlichen Mittelmeer.
Strategische Einordnung
Der Schritt passt zur Expansionsstrategie des Unternehmens. In den vergangenen Jahren baute Global Ports Holding sein Portfolio weiter aus, darunter Liverpool Cruise Port und Saint Lucia sowie eine 50-jährige Konzession für Greenock. Für das Geschäftsjahr bis Ende März 2025 meldete das Unternehmen einen Passagierzuwachs von 32 % und einen Anstieg des bereinigten Umsatzes um 38 %. Global Ports Holding betreibt mehr als 31 Kreuzfahrtterminals in 18 Ländern und rechnet damit, die Marke von 21 Millionen Passagierbewegungen im Geschäftsjahr bis März 2026 zu übertreffen.
Welche Wirkung hat das neue Terminal auf das Netzwerk? Kurzfristig erhöht Casablanca die Kapazität und stärkt Verknüpfungen in der Region; langfristig dürfte die 15-jährige Konzession stabile Erträge und operative Synergien bringen.
Ausblick: Die Inbetriebnahme des Terminals festigt die Präsenz von Global Ports Holding im westlichen Mittelmeer und entlang transatlantischer Routen. Die lange Konzessionsdauer und die ANP-Investition schaffen Planbarkeit für die kommenden Jahre. Da das Unternehmen nicht mehr börsennotiert ist, bleiben diese operativen Fortschritte vorerst ein Indikator für die Geschäftsentwicklung als privater Betreiber.
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