GE Vernova Aktie: Rekordhoch dank KI-Boom
GE Vernova profitiert unmittelbar vom enormen Energiebedarf moderner KI-Rechenzentren. Während die Aktie nahe ihrer Rekordmarken bei rund 820 Dollar notiert, untermauern starke Signale aus der gesamten Branche das Wachstumsszenario. Mit einem massiven Auftragsbestand und angehobenen Finanzzielen festigt das Unternehmen seine Rolle als zentraler Akteur der globalen Elektrifizierung.
- Auftragsbestand: 150 Milliarden Dollar (Stand Ende 2025).
- Umsatzprognose 2026: 44 bis 45 Milliarden Dollar.
- Free Cashflow: Erwartete 5,0 bis 5,5 Milliarden Dollar.
- Kapazitätsreservierungen: Anstieg bei Gasturbinen auf 83 Gigawatt.
KI-Nachfrage beflügelt die Branche
Der Hunger von KI-Rechenzentren nach Strom erweist sich als zentraler Wachstumstreiber für die gesamte Energieinfrastruktur. Jüngste Marktdaten bestätigen diesen Trend: Der Wettbewerber Siemens hob gestern seine Gewinnprognose für 2026 an und verwies auf eine Nachfrage aus dem Datencenter-Sektor, die mit einem Umsatzplus von über 30 Prozent die Erwartungen deutlich übertraf. Auch Vertiv meldete für das vierte Quartal 2025 ein außergewöhnlich hohes Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz.
Anleger werten diese Branchensignale als direkten Vorteil für GE Vernova. Das Unternehmen verfügt über eine breite installierte Basis und profitiert davon, dass Kunden zunehmend bereit sind, sich durch Slot Reservation Agreements (SRAs) künftige Produktionskapazitäten vorab zu sichern. Kann GE Vernova dieses Momentum nutzen, um die Dominanz im Bereich der Stromerzeugung weiter auszubauen?
Starke Bilanz und volle Orderbücher
Die finanziellen Kennzahlen unterstreichen den Wachstumskurs. Der gesamte Auftragsbestand erreichte zum Ende des vergangenen Jahres die Marke von 150 Milliarden Dollar. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment Gas Power: Hier stiegen die Reservierungen für Gasturbinen im Jahresvergleich von 62 auf 83 Gigawatt.
Aufgrund der positiven Marktlage hat das Management die Finanzziele für das Geschäftsjahr 2026 nach oben korrigiert. Der erwartete Umsatz liegt nun zwischen 44 und 45 Milliarden Dollar. Die Prognose für den freien Cashflow von bis zu 5,5 Milliarden Dollar verdeutlicht die Fähigkeit des Unternehmens, sowohl den laufenden Betrieb zu finanzieren als auch Kapital an die Aktionäre zurückzugeben.
Fokus auf Service und Netzausbau
Neben dem Neubaugeschäft investiert GE Vernova gezielt in margenstarke Dienstleistungen. Gestern schloss das Unternehmen die Modernisierung seines Schulungszentrums in Houston ab. Dort werden Techniker an neuesten Gasturbinen-Modellen ausgebildet, um die wachsende weltweite Flotte effizient warten zu können. Dieses Servicegeschäft verspricht stabile, wiederkehrende Umsätze mit hohen Gewinnspannen.
Zusätzlich stärkt die vollständige Übernahme von Prolec GE für rund 5,28 Milliarden Dollar die Position im Markt für Stromnetze. Damit deckt GE Vernova die gesamte Kette von der Stromerzeugung bis zur Verteilung ab. Trotz kleinerer Gewinnmitnahmen nach Erreichen des neuen Allzeithochs bleibt die operative Basis durch die Kombination aus prall gefüllten Orderbüchern und strategischen Zukäufen stabil. Das Erreichen der angehobenen Umsatzziele für 2026 bildet nun den zentralen Orientierungspunkt für die kommenden Quartale.
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