Franklin FTSE India ETF: Korrektur belastet
Der Franklin FTSE India ETF durchlebt eine Phase erhöhter Volatilität, nachdem der indische Aktienmarkt am Ende der vergangenen Woche die schärfste Korrektur seit Monaten verzeichnete. Besonders die hohe Gewichtung in den Sektoren Technologie und Finanzen steht nun unter verstärkter Beobachtung. Treibt die Angst vor Künstlicher Intelligenz den indischen IT-Sektor in eine dauerhafte Krise?
KI-Sorgen belasten IT-Schwergewichte
Verantwortlich für den jüngsten Rücksetzer war primär der IT-Sektor, dessen Branchenindex in der vergangenen Woche um rund acht Prozent einbrach. Schwergewichte wie Tata Consultancy Services und Infosys – beide prominent im ETF vertreten – büßten ihre zuvor erzielten Gewinne vollständig ein.
Hintergrund ist die wachsende Sorge, dass generative KI-Technologien das klassische Outsourcing-Modell untergraben könnten. Anleger befürchten, dass die Nachfrage nach traditionellen IT-Dienstleistungen, einem Grundpfeiler der indischen Wirtschaft, strukturell sinken wird. Da der ETF signifikante Anteile in Informationstechnik (ca. 10 %) und Finanzen (ca. 29 %) hält, schlug dieser Trend unmittelbar auf die Performance durch.
Index-Anpassungen im Blick
Trotz der aktuellen Marktschwäche steht am kommenden Freitag ein wichtiges Ereignis an: Die halbjährliche Index-Überprüfung durch FTSE Russell. Marktbeobachter erwarten Anpassungen bei den Gewichtungen der Streubesitz-Anteile, wovon Titel wie Adani Power oder Dixon Technologies profitieren könnten. Solche Änderungen führen im März oft zu automatischen Zuflüssen durch passiv verwaltete Fonds, was den betroffenen Aktien kurzfristig Stabilität verleihen kann.
Kostenstruktur und wirtschaftliches Umfeld
Inmitten der Unsicherheit bleibt der Kostenvorteil des ETFs ein Argument für Investoren. Mit einer Gesamtkostenquote von 0,19 Prozent ist der Fonds deutlich günstiger als viele Konkurrenzprodukte in diesem Segment, die oft Gebühren von über 0,60 Prozent aufrufen.
Während die KI-Debatte kurzfristig für Unruhe sorgt, stützen andere Faktoren das fundamentale Bild:
* Resiliente Investitionen: Ausländische institutionelle Anleger zeigten sich Anfang Februar trotz der Volatilität widerstandsfähig.
* Wirtschaftswachstum: Positive BIP-Prognosen und ein aktuelles Handelsabkommen zwischen Indien und den USA wirken stabilisierend.
In der neuen Handelswoche entscheiden vor allem zwei Faktoren über die Richtung des ETFs. Am Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank Fed und am Freitag die indische Zentralbank (RBI) ihre Sitzungsprotokolle, was Klarheit über den künftigen Zinskurs bringen wird. Zudem achten Marktbeobachter auf die technische Unterstützung des Nifty-50-Index im Bereich von 25.300 Punkten. Ein Unterschreiten dieser Marke könnte den Verkaufsdruck auf die im ETF enthaltenen Titel weiter verschärfen.
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