FPÖ – Berger: „Regierung muss klare Maßnahmen für den heimischen Tourismus setzen“
Bürokratie, Personalmangel und steigende Kosten gefährden kleine und mittlere Tourismusbetriebe!
In ihrer heutigen Rede im Nationalrat stellte die Kärntner Nationalratsabgeordnete Tina Angela Berger klar, dass die Herausforderungen für den heimischen Tourismus nicht in abstrakten Begriffen wie „Digitalisierung“ oder „Transformation“ liegen, sondern in der gelebten Realität zahlreicher kleiner und mittlerer Betriebe. „Während sich ÖVP, SPÖ und NEOS in politischen Schlagworten verlieren, kämpfen unsere Betriebe mit Bürokratie, Personalmangel und immer weiter steigenden Kosten“, brachte Berger die Problematik auf den Punkt. Die Freiheitliche warnte in diesem Zusammenhang vor den wachsenden Zusatzbelastungen, die unter dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ eingeführt werden: „Was bedeutet das für einen Buschenschank im Mölltal? Oder für eine familiengeführte Pension zum Beispiel am Millstätter See? Noch mehr Auflagen, neue Zertifizierungen, teure Umstellungen – alles, ohne den Betrieben echte Perspektiven zu bieten“, zeigte sich Berger besorgt.
Handlungsbedarf ortete die Abgeordnete auch hinsichtlich der zahlreichen Gastronomiebetriebe, die in den letzten Jahren geschlossen wurden: „Wirtshäuser sind keine Konzerne. Sie haben keine eigenen Rechtsabteilungen, um die Flut an sinnlosen Vorschriften zu bewältigen. Sie sind hingegen das Herzstück unserer Alltagskultur, unserer Gastfreundschaft, unserer Tradition. Und sie verdienen Unterstützung statt weiterer Belastung!“
Berger forderte in ihrer Rede klare Maßnahmen wie Bürokratieabbau, steuerliche Entlastung oder Planungssicherheit und appellierte an die schwarz-rot-pinke Regierung, endlich Verantwortung zu übernehmen und nicht weiter ideologische Konzepte auf dem Rücken der Betriebe auszutragen. „Der österreichische Tourismus ist mehr als eine wirtschaftliche Kennzahl – er ist Teil unserer Identität. Er lebt von Tradition, Herzlichkeit und vor allem von den Menschen, die mit Leidenschaft Gastgeber sind. Es ist unsere Pflicht, diesen wichtigen Sektor vonseiten der Politik bestmöglich zu unterstützen“, betonte Berger.








