FBM KLCI: 1.700-Punkte-Marke fällt
Der malaysische Leitindex FBM KLCI hat die Handelswoche mit einem deutlichen Rücksetzer beendet und rutschte am Freitag unter die psychologisch wichtige Marke von 1.700 Punkten. Auslöser für den Verkaufsdruck waren die eskalierenden geopolitischen Risiken im Nahen Osten sowie sprunghaft steigende Energiekosten. Anleger reagierten zudem besorgt auf die zunehmende finanzielle Belastung des malaysischen Staatshaushalts durch explodierende Treibstoffsubventionen.
Geopolitik und Ölpreis belasten
Die Marktstimmung verschlechterte sich zusehends, nachdem Berichte über die Bestätigung einer dauerhaften Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran die Runde machten. Diese Nachricht trieb den Preis für Rohöl der Sorte Brent über die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel. Für Malaysia ist diese Entwicklung zweischneidig: Während der Energiesektor profitiert, leidet die Gesamtwirtschaft unter den massiven Kosten für staatliche Stützungsmaßnahmen.
Die monatlichen Treibstoffsubventionen des Landes sind laut jüngsten Angaben auf 3,2 Milliarden Ringgit angeschwollen. Allein zwei Milliarden Ringgit entfallen dabei auf die Sorte RON95, weitere 1,2 Milliarden auf Diesel. Institutionelle Investoren werteten diese fiskalische Belastung als klares Risiko und nahmen eine defensive Haltung ein.
Schwergewichte ziehen Index nach unten
Besonders die Index-Schwergewichte gerieten im Zuge der allgemeinen Risikoaversion unter Druck. Die Verluste zogen sich durch verschiedene Sektoren, wobei vor allem Versorger und Banken belastet wurden.
Die wichtigsten Kursbewegungen im Überblick:
- IHH Healthcare: -27 Sen
- Tenaga Nasional: -20 Sen
- Maybank: -12 Sen
- CIMB: +1 Sen
Während die meisten Großbanken wie die Maybank oder die Public Bank Verluste verbuchten, konnte sich die CIMB-Aktie mit einem minimalen Plus gegen den Markttrend stemmen. Das Handelsvolumen lag mit 2,87 Milliarden Einheiten leicht unter dem Niveau des Vortages, wobei 627 Verlierern lediglich 440 Gewinner gegenüberstanden.
Charttechnische Lage eingetrübt
Aus technischer Sicht hat sich das Bild für den FBM KLCI durch den Schlusskurs bei 1.698,85 Punkten verschlechtert. Der Index testet die Marke von 1.700 Punkten nun von unten, was diese ehemals stützende Zone zu einem unmittelbaren Widerstand macht. Weitere Hürden liegen erst wieder im Bereich von 1.759 Punkten.
Sollte sich der Index in der kommenden Woche nicht zügig stabilisieren, rücken die nächsten Unterstützungszonen bei 1.666 und 1.610 Punkten in den Fokus. Händler achten zum Wochenauftakt besonders auf den Bereich zwischen 1.690 und 1.695 Punkten, um eine Ausweitung der Korrektur zu verhindern.
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