European Lithium Aktie: Riesiger Deal!
Die australische European Lithium meldet über ihre US-Tochtergesellschaft einen massiven strategischen Erfolg, der die Bewertung des Unternehmens in ein völlig neues Licht rückt. Ein geplantes 1,5-Milliarden-Dollar-Joint-Venture mit einem saudischen Industriekonglomerat sichert nicht nur die Finanzierung einer Verarbeitungsanlage, sondern schließt auch die letzte Lücke im Absatz. Doch spiegelt der aktuelle Kurs den tatsächlichen Wert der Beteiligung wider?
Saudi-Arabien als strategischer Partner
Die an der Nasdaq gelistete Tochtergesellschaft Critical Metals Corp (CRML) hat ein vorläufiges Abkommen mit Tariq Abdel Hadi Abdullah Al-Qahtani & Brothers (TQB) unterzeichnet. Der saudische Industrieriese plant gemeinsam mit CRML den Bau und Betrieb einer hochmodernen Anlage zur Verarbeitung Seltener Erden in Saudi-Arabien.
Die Konditionen sind für die Amerikaner äußerst vorteilhaft: CRML behält 50 Prozent der Anteile am Joint Venture, muss jedoch kein eigenes Kapital für den Bau der Anlage beisteuern und verwässert somit die Anteile der Aktionäre nicht. Gleichzeitig sichert der Deal die Abnahme der verbleibenden 25 Prozent der Produktion aus dem Tanbreez-Projekt in Grönland. Damit ist nun die gesamte zukünftige Fördermenge vertraglich vergeben.
Eklatante Bewertungslücke
Für die Muttergesellschaft European Lithium ergibt sich aus dieser Nachricht eine interessante Konstellation. Die Australier halten knapp 45 Prozent an Critical Metals. Basierend auf dem Schlusskurs der US-Tochter vom 16. Januar hat dieses Aktienpaket allein einen Wert von rund 915 Millionen US-Dollar (ca. 1,36 Milliarden AUD).
Dem steht eine Marktkapitalisierung von European Lithium von lediglich rund 449 Millionen AUD gegenüber. Während die Aktie der US-Tochter im Jahr 2026 bereits um 158 Prozent zulegte, hinkt der Mutterkonzern trotz einer Kurssteigerung von 74 Prozent seit Jahresbeginn hinterher. Der Markt bewertet European Lithium aktuell also deutlich niedriger als den reinen Wert ihrer Beteiligung, was auf eine erhebliche Ineffizienz hindeutet.
Projektfortschritt in Grönland
Auch operativ meldet das Unternehmen Fortschritte beim Tanbreez-Projekt. Der Bau der Pilotanlage begann am 7. Januar und soll bis Mai dieses Jahres abgeschlossen sein. Jüngste Bohrungen bestätigten zudem dicke Schichten hochwertiger Mineralisierung, die kritische Rohstoffe für die Hochtechnologie enthalten.
Die geopolitische Komponente des Deals ist nicht zu unterschätzen: Die in Saudi-Arabien verarbeiteten Materialien sollen anschließend in die USA exportiert werden, um dort die Verteidigungsindustrie zu versorgen. Der Zeitplan für die kommerzielle Produktion von jährlich 85.000 Tonnen Seltenerdoxiden bleibt für 2028 bestehen.
Am kommenden Donnerstag, den 22. Januar, wird das Management von Critical Metals um 14:00 Uhr MEZ (8:00 AM ET) weitere Details in einem Update-Call bekannt geben. Mit der vollständigen Abnahmegarantie und der kapitalschonenden Finanzierungslösung sind die fundamentalen Risiken des Projekts deutlich gesunken, was die Basis für eine Neubewertung legen könnte.
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