European Lithium Aktie: Projekt nimmt Fahrt auf
Gute Nachrichten für Anleger von European Lithium: Die Beteiligung Critical Metals Corp treibt das Tanbreez-Projekt in Grönland entscheidend voran. Mit der offiziellen Baufreigabe für eine Pilotanlage rückt die kommerzielle Nutzung der Seltenen Erden näher, was auch an der Börse für deutliche Kursaufschläge sorgte.
Startschuss in der Arktis
Die Tochtergesellschaft Critical Metals gab gestern offiziell grünes Licht für den Bau einer arktistauglichen Speicher- und Pilotanlage in Qaqortoq, Grönland. Ein entsprechender Vertrag für die schlüsselfertige Errichtung wurde an das Unternehmen 60° North Greenland vergeben. Dieser umfasst die gesamte Ingenieurleistung, Logistik sowie den Bau und die Inbetriebnahme.
Die Anlage mit einer Grundfläche von 80 mal 20 Metern soll bereits im Mai 2026 ihre erste Phase erreichen. Sie dient als operatives Herzstück, um das Tanbreez-Projekt Richtung Produktion zu steuern. Parallel dazu festigt das Unternehmen seine lokale Präsenz durch den Kauf einer Immobilie, die als bürotechnische Basis und Schnittstelle zu den Behörden vor Ort dienen wird.
Kurssprung und strategische Bedeutung
Der Markt reagierte prompt auf die Fortschritte: Die Aktien von Critical Metals kletterten gestern um rund 11 Prozent und bauten damit ihre Rallye von über 70 Prozent seit Jahresende 2025 weiter aus. CEO Tony Sage bezeichnete den Baustart als klaren, strukturierten Weg zur Bereitstellung kritischer Infrastruktur.
Für European Lithium ist diese Entwicklung von direkter Relevanz. Das Unternehmen hält weiterhin eine signifikante Beteiligung an Critical Metals, nachdem im Oktober 2025 bereits Anteile im Wert von 50 Millionen US-Dollar an einen institutionellen US-Investor veräußert wurden. Der aktuelle Kursanstieg der Tochtergesellschaft steigert somit den Wert der verbliebenen Anteile in der Bilanz von European Lithium.
Ambitionierter Zeitplan
Während das ursprünglich zu European Lithium gehörende Lithium-Projekt Wolfsberg in Österreich aufgrund der aktuellen Preissituation laut CEO Tony Sage vorerst ruht, liegt der Fokus auf Grönland. Der Abbau auf Tanbreez soll 2027 beginnen, die erste Produktion ist für Mitte 2028 anvisiert.
Die finanziellen Dimensionen sind beträchtlich: Die Kapitalkosten in Grönland werden auf rund 500 Millionen US-Dollar geschätzt, während nachgelagerte Verarbeitungsanlagen mehr als eine Milliarde US-Dollar kosten dürften. Ein Risikopuffer besteht darin, dass bereits 75 Prozent der geplanten Produktion an Kunden in den USA und Europa vorverkauft sind.
Der nächste entscheidende Termin für Investoren ist der Mai 2026. Die geplante Inbetriebnahme der Pilotanlage wird zeigen, ob Critical Metals den straffen Zeitplan unter den herausfordernden arktischen Bedingungen einhalten kann.
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