European Lithium Aktie: Lizenz verlängert
European Lithium durchläuft eine Phase des Wandels. Während Morgan Stanley als Großaktionär ausscheidet, sichert sich das Unternehmen eine zweijährige Verlängerung der Bergbaulizenz für sein Vorzeigeprojekt Wolfsberg in Österreich. Zugleich treibt der Konzern seine strategische Neuausrichtung durch die geplante Übernahme des US-Titanunternehmens Velta Holding voran.
Die wichtigsten Entwicklungen:
- Morgan Stanley nicht mehr substanzieller Aktionär (seit 27. Januar 2026)
- Österreich verlängert Wolfsberg-Lizenz um zwei Jahre
- Finale Bergbau-Entscheidung für Ende 2026 erwartet
- Geplante Akquisition von Velta Holding zur Diversifizierung
Wolfsberg-Projekt erhält Aufschub
Die österreichische Regierung hat die Bergbaulizenz für das Wolfsberg-Lithiumprojekt um weitere zwei Jahre verlängert. Das Projekt wird von Critical Metals Corp. betrieben, an dem European Lithium eine bedeutende Beteiligung hält. Bis Ende 2026 soll die endgültige Entscheidung fallen, ob der Bergbaubetrieb aufgenommen wird.
Das Projekt soll künftig Lithiumhydroxid für die europäische Batterielieferkette liefern. Die Verlängerung verschafft dem Management zusätzliche Zeit, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens zu bewerten – ein wichtiger Faktor angesichts der volatilen Lithiumpreise der vergangenen Jahre.
Strategischer Umbau im Gange
European Lithium vollzieht einen strategischen Schwenk. Am 27. Januar kündigte das Unternehmen die Übernahme von Velta Holding an, einem US-Titanunternehmen. Dieser Schritt signalisiert den Willen zur Diversifizierung jenseits des reinen Lithiumgeschäfts.
Parallel dazu verkaufte European Lithium am 21. Januar fünf Millionen Aktien seiner Beteiligung an Critical Metals Corp. Die Kapitalmaßnahme dürfte Mittel für die geplante Akquisition freisetzen.
Im gleichen Zeitraum verließ Morgan Stanley das Aktionärsregister. Der Vermögensverwalter war zuvor als substanzieller Aktionär geführt worden. Der Ausstieg erfolgte durch mehrere Transaktionen bis zum 27. Januar.
Lithiummarkt erholt sich
Die Unternehmensentwicklungen fallen in eine Phase deutlicher Markterholung. Nach einem von Überangebot geprägten Jahr 2025 haben sich die Preise für Lithiumkarbonat von ihren Tiefständen erholt. Analysten erwarten für 2026 ein ausgeglichenes oder sogar knappes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.
Als Haupttreiber gilt die rasant wachsende Nachfrage aus dem Bereich der Batteriespeichersysteme (BESS), die parallel zum Elektrofahrzeugmarkt expandiert. Lithiumkarbonat-Futures verzeichneten zuletzt einen kräftigen Anstieg, nachdem sie am 26. Januar einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatten.
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