Ethereum steht an einem entscheidenden Scheideweg. Während Kleinanleger derzeit von "extremer Angst" gelähmt sind, bringen sich im Hintergrund die institutionellen Schwergewichte längst in Stellung. Alles blickt nun auf den kommenden Dienstag – ein Datum, das über das mittelfristige Schicksal der zweitgrößten Kryptowährung entscheiden könnte. Ist der Boden endlich erreicht oder droht der finale Ausverkauf?

Das Fusaka-Upgrade als Zünder

Der Hauptgrund für die aktuelle Anspannung – und die keimende Hoffnung – ist das für den 3. Dezember geplante "Fusaka"-Upgrade. Hierbei handelt es sich nicht um kosmetische Korrekturen, sondern um eine massive technische Überholung, die Ethereum im DeFi-Sektor wieder konkurrenzfähig machen soll.

Das Ziel ist ambitioniert: Durch eine Erhöhung des Block-Gas-Limits sollen Transaktionsgeschwindigkeiten von bis zu 31.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) möglich werden. Gleichzeitig könnten die Gebühren auf Layer-2-Netzwerken um bis zu 60 Prozent sinken. Zeitgleich öffnet sich in Hongkong mit einem neuen ETF ein weiteres Tor für asiatisches Kapital. Diese fundamentale Stärkung trifft auf einen Markt, der technisch stark angeschlagen wirkt.

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Kampf der Giganten

Hinter den Kulissen tobt ein bemerkenswerter Machtkampf um die Bestände. Auf der einen Seite sorgen Verkäufe früher Investoren und ICO-Teilnehmer für stetigen Verkaufsdruck. Auf der anderen Seite nutzen Großinvestoren die aktuelle Schwächephase aggressiv aus.

Berichten zufolge hat BitMine, das bereits rund 3 Prozent des gesamten Angebots hält, kürzlich Ethereum im Wert von rund 141 Millionen US-Dollar nachgekauft. Dieses Verhalten ist typisch für Marktphasen, in denen das "Smart Money" akkumuliert, während die breite Masse kapituliert. Auch bei den ETFs zeichnet sich eine Trendwende ab: Nachdem im November noch Milliarden abgezogen wurden, verzeichneten die Produkte in den letzten Handelstagen wieder spürbare Zuflüsse.

Nervenkrieg an der 3.000-Dollar-Marke

Die Stimmung unter Privatanlegern ist katastrophal, Indikatoren signalisieren Panik. Doch genau hier könnte die Chance liegen, da extreme Angst oft Bodenbildungen vorausgeht.

Der Kurs klammert sich aktuell an die psychologisch enorm wichtige Unterstützung bei 3.000 US-Dollar. Mit einem Kursverlust von rund 24 Prozent auf 30-Tages-Sicht ist die Fallhöhe bereits enorm gewesen. Gelingt den Bullen hier die Verteidigung und zündet das Upgrade nächste Woche wie erhofft, könnte eine dynamische Gegenbewegung starten. Anleger sollten diese Marke nun genau im Auge behalten – fällt sie, dürfte es noch einmal ungemütlich werden.

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