Ethereum zeigt sich aktuell als zweigeteilter Markt. Während der Kurs nach der jüngsten Rallye scheinbar eine Atempause einlegt und konsolidiert, erreichen die fundamentalen Daten im Hintergrund neue Höchstwerte. Institutionelle Käufer und Rekorde im Staking entziehen dem Markt zunehmend Liquidität, was Investoren aufhorchen lässt: Baut sich hier der Druck für die nächste größere Bewegung auf?

Institutionen greifen zu

Der Haupttreiber für die aktuelle Situation ist die anhaltende Akkumulation durch institutionelle Anleger. In den vergangenen vier Tagen verzeichneten US-Spot-ETFs Zuflüsse von netto 474,4 Millionen US-Dollar – die längste positive Serie seit November 2025. Vor allem BlackRock führt das Feld weiterhin deutlich an.

Diese Kaufkraft trifft auf einen Markt, der bereits eng wird. Fast 95 Prozent der von Unternehmen gehaltenen Bestände werden inzwischen über diese ETF-Vehikel abgedeckt. Marktbeobachter werten dies als klares Signal, dass das "Smart Money" die aktuelle Konsolidierung für den strategischen Positionsaufbau nutzt, unabhängig von kurzfristigen Preisschwankungen.

Der Flaschenhals im Angebot

Die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage verschärft sich auch durch die Struktur des Ethereum-Netzwerks selbst. Rund 36 Millionen ETH sind mittlerweile in Staking-Verträgen gebunden, was einem neuen Allzeithoch entspricht. Das bedeutet, dass etwa 30 Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots dem freien Handel entzogen sind.

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Da die Warteschlange für den Ausstieg aus dem Staking vernachlässigbar klein ist, während neue Validatoren in den Markt drängen, priorisieren Anleger offensichtlich langfristige Renditen gegenüber schneller Liquidität. In Kombination mit den Verbrennungsmechanismen des Netzwerks sinken die Reserven auf zentralen Börsen auf unter 9 Prozent. Das frei verfügbare Inventar für potenzielle Verkäufe schwindet also zusehends.

Netzwerknutzung auf Rekordniveau

Anders als bei reinen Spekulationsblasen wird die aktuelle Entwicklung durch eine reale Nutzung untermauert. Die Zahl der aktiven Adressen hat sich im Jahresvergleich auf über eine Million mehr als verdoppelt. Gleichzeitig kletterten die täglichen Transaktionen auf einen Rekordwert von bis zu 2,9 Millionen.

Trotz dieser fundamentalen Stärke kämpft der Kurs aktuell mit technischen Marken. Der Preis notiert bei 3.289,56 US-Dollar und muss sich gegen den Widerstand bei 3.470 US-Dollar behaupten. Das Auslaufen von Optionskontrakten sorgt kurzfristig für zusätzliche Volatilität, wobei das starke ETH/BTC-Verhältnis auf eine mögliche Rotation von Kapital in Richtung Ethereum hindeutet.

Standard Chartered hält angesichts dieser Gemengelage an einem Kursziel von 7.500 US-Dollar bis zum Jahresende fest. Kurzfristig richten sich die Blicke jedoch auf die Politik: Die Abstimmung über den wichtigen "Clarity Act" in den USA wird erst für Februar 2026 erwartet, was den regulatorischen Rahmen vorerst in der Schwebe lässt.

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