Ethereum kämpft zu Weihnachten mit der psychologisch wichtigen Marke von 3.000 US-Dollar und steht charttechnisch unter Druck. Doch während Kleinanleger zunehmend das Weite suchen und die Netzwerkaktivität sinkt, zeigt sich im Hintergrund ein völlig anderes Bild. Große Adressen und Institutionen nutzen die aktuelle Korrektur für massive Zukäufe – teils unter Einsatz hochriskanter Hebel-Strategien.

Institutionelle Anleger greifen zu

Während der Kurs aktuell bei 2.930,59 US-Dollar notiert und auf Wochensicht leicht nachgegeben hat, bauen institutionelle Investoren ihre Bestände signifikant aus. Bitmine, ein bekanntes Ethereum-Treasury-Unternehmen, hat einen neuen Meilenstein erreicht und hält nun über vier Millionen ETH. Berichten zufolge kaufte das Unternehmen allein in der vergangenen Woche rund 100.000 ETH hinzu. Auch die Investmentfirma Trend Research stockte ihre Bestände seit Anfang November um mehr als 46.000 ETH auf. Diese Diskrepanz zwischen fallenden Kursen und steigenden Beständen bei Großanlegern deutet darauf hin, dass kapitalstarke Akteure auf eine baldige Marktwende spekulieren.

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Riskante Manöver im DeFi-Sektor

On-Chain-Daten offenbaren zudem aggressive Strategien einzelner "Wale". Am 24. Dezember wurde eine Transaktion beobachtet, bei der ein Großanleger knapp 41.000 ETH (rund 121 Millionen US-Dollar) von der Börse Binance abzog. Diese Mittel flossen in das Aave V3-Protokoll, um dort Stablecoins zu leihen und damit erneut Ethereum zu kaufen. Durch dieses sogenannte "Looping" hebeln Investoren ihre Positionen massiv. Analysten warnen jedoch: Sollten wichtige Unterstützungszonen fallen, könnten solche Strategien Kaskadeneffekte bei Liquidationen auslösen.

Verkaufsdruck und Desinteresse

Trotz der Käufe im Hintergrund bleibt das Marktumfeld schwierig. Verantwortlich dafür ist unter anderem "mechanischer" Verkaufsdruck: Das Treasury-Unternehmen ETHZilla veräußerte Ende des Monats über 24.000 ETH, um finanzielle Verpflichtungen aus Wandelanleihen zu bedienen. Gleichzeitig ist das Interesse der Privatanleger am Boden; die Zahl der aktiven Adressen ist auf ein Jahrestief gefallen. Prominente Akteure wie Arthur Hayes schichten zudem Kapital in DeFi-Governance-Token um, was dem ETH-Hauptmarkt Liquidität entzieht.

Für Händler spitzt sich die Lage zum Jahresende zu: Die Zone um 2.900 US-Dollar gilt als letzte Bastion der Bullen. Ein Bruch dieser Marke könnte weitere Abgaben auslösen, während erst eine Rückeroberung der 3.020-Dollar-Marke das kurzfristig negative Chartbild aufhellen würde. Die weitere Entwicklung hängt nun davon ab, ob die Kaufkraft der Institutionen das drückende Angebot absorbieren kann.

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