Der Start ins neue Jahr fällt für Ethereum durchwachsen aus. Während der Kurs weiter um die 3.000-Dollar-Marke kreist, explodiert die Netzwerkaktivität regelrecht. Im vierten Quartal 2025 wurden so viele Smart Contracts auf der Blockchain deployed wie nie zuvor – ein Signal, das nicht zur Kursschwäche passt.

8,7 Millionen neue Verträge in drei Monaten

Die Zahlen sind beeindruckend: Zwischen Oktober und Dezember 2025 gingen 8,7 Millionen neue Smart Contracts auf Ethereum live. Das übertrifft den bisherigen Rekord aus dem zweiten Quartal 2021 um rund 45 Prozent. Die Gesamtzahl der jemals auf Ethereum deployten Verträge liegt damit bei etwa 91,7 Millionen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?

Parallel dazu verarbeitet das Netzwerk aktuell rekordverdächtige 2,23 Millionen Transaktionen pro Tag. Die technischen Upgrades Pectra und Fusaka haben ihre Wirkung gezeigt:

  • Durchschnittliche Transaktionsgebühren: 0,17 Dollar (Vergleich 2022: über 200 Dollar)
  • Gas-Fees: konstant unter 10 Gwei
  • Aktive Adressen: mit 610.454 etwa doppelt so viele wie zu Jahresbeginn 2025

ETF-Zuflüsse trotz schwachem Kurs

Während Ethereum 2025 mit einem Minus von knapp 11 Prozent abschloss, zeigten institutionelle Investoren Kaufbereitschaft. Die Spot-Ethereum-ETFs sammelten über das Jahr verteilt 9,6 Milliarden Dollar ein – viermal mehr als 2024. BlackRocks iShares Ethereum Trust dominiert dabei das Geschehen.

Besonders auffällig: Seit November flossen weitere 1,8 Milliarden Dollar in ETH. Unternehmen wie BitMine Technologies stockten ihre Positionen auf, was darauf hindeutet, dass größere Marktteilnehmer das aktuelle Preisniveau als günstig einstufen.

Reale Vermögenswerte als Wachstumstreiber

Ein weiterer Faktor stützt die These von der Unterbewertung: Tokenisierte Real-World-Assets (RWAs) auf Ethereum haben mittlerweile einen Wert von 11,5 Milliarden Dollar erreicht. Institutionen wie JPMorgan und BlackRock nutzen die Blockchain zunehmend als Abwicklungsebene für traditionelle Finanzprodukte.

Die technische Roadmap bleibt ambitioniert. Für Ende 2026 ist das Hegota-Upgrade mit Verkle Trees geplant, das den Datenbedarf für Nodes um bis zu 90 Prozent reduzieren soll.

Die 3.000-Dollar-Schwelle als Lackmustest

Ethereum notiert aktuell knapp unter 3.000 Dollar und damit in einer technischen Phase, die Analysten als Wyckoff-Akkumulation bezeichnen. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke könnte eine Rally von 15 bis 20 Prozent auslösen, mit erstem Ziel bei 4.000 Dollar.

Das Derivatives-Markt-Setup unterstützt dieses Szenario: Die Put-Call-Ratio liegt bei 0,78, das Open Interest ist um 50 Prozent auf 70 Milliarden Dollar gefallen. Die reduzierte Hebelwirkung schafft Raum für organische Kursbewegungen nach oben. Ob die fundamentale Stärke des Netzwerks in den kommenden Wochen auch im Preis abgebildet wird, dürfte sich zeitnah entscheiden.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 01. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...