Ethereum: Quantensicher gemacht
Die Ethereum Foundation dreht an einer entscheidenden Stellschraube: Post-Quanten-Sicherheit wird von der Forschungsidee zur konkreten Entwicklungspriorität. Gleichzeitig verarbeitet das Netzwerk so viele Transaktionen wie nie zuvor – ein Zeichen dafür, dass die technischen Upgrades der letzten Monate greifen.
Warum jetzt Quantenschutz?
Die Ethereum Foundation hat ein dediziertes Post-Quanten-Team unter der Leitung von Thomas Coratger ins Leben gerufen. Hintergrund: Künftige Quantencomputer könnten heutige Verschlüsselungsmethoden knacken und damit private Wallet-Schlüssel offenlegen. Laut BTQ Technologies sind bereits über 2 Billionen Dollar in Bitcoin durch sichtbare Public Keys gefährdet – eine Schwachstelle, die auch Ethereum betrifft.
Die konkreten Maßnahmen:
- Zweiwöchentliche Entwickler-Sessions zu quantenresistenter Kryptografie ab Februar
- Multi-Client-Testnetzwerke laufen bereits mit mehreren Teams
- Zwei Forschungspreise à 1 Million Dollar: Der Poseidon Prize zur Härtung der Poseidon-Hash-Funktion und der Proximity Prize für Post-Quanten-Forschung
- Community-Events im Oktober und ein Post-Quanten-Tag vor der EthCC Ende März
EF-Forscher Justin Drake macht deutlich: Ethereum wechselt von der Grundlagenforschung in die aktive Umsetzungsphase.
Rekordaktivität nach Fusaka-Upgrade
Am 17. Januar 2026 verarbeitete Ethereum 2.885.524 Transaktionen – ein neuer Allzeitrekord. Die durchschnittlichen Gas-Gebühren sind nach dem Fusaka-Upgrade im Dezember 2025 auf bis zu 0,15 Dollar gefallen. Erstmals seit Monaten übertrifft die Mainnet-Aktivität wieder die Layer-2-Netzwerke wie Arbitrum und Base.
Die täglich aktiven Adressen durchbrachen am 16. Januar kurzzeitig die Marke von 1,3 Millionen. Stablecoin-Transaktionen machen mittlerweile rund 40 Prozent der gesamten Netzwerkaktivität aus – ein Hinweis darauf, dass Ethereum verstärkt für praktische Finanztransaktionen genutzt wird.
Die Validator-Exit-Queue steht bei null, Staker können ETH nahezu sofort abheben. Trotzdem bleiben über 36 Millionen ETH gestakt, während die Eintrittsqueues weiterhin lang sind. Das deutet auf anhaltendes Vertrauen unter Validatoren hin.
Risiko: Address Poisoning nimmt zu
Sicherheitsforscher warnen vor einer Schattenseite des Wachstums. Ein Teil der neuen Adressen entsteht durch sogenannte Address-Poisoning-Angriffe. Dabei senden Angreifer winzige Stablecoin-Beträge an Millionen von Wallets, um Nutzer dazu zu bringen, gefälschte Adressen aus der Transaktionshistorie zu kopieren. Bestätigte Verluste übersteigen bereits 740.000 Dollar. Nutzer sollten Adressen niemals aus der Historie kopieren, sondern vertrauenswürdige Kontakte separat speichern.
DeFi-Vormacht bleibt unangetastet
Mit 69,4 Milliarden Dollar Total Value Locked dominiert Ethereum weiterhin den DeFi-Sektor. Das Netzwerk bleibt die bevorzugte Settlement-Ebene für Kreditvergabe, Handel und Collateral-Management. Institutionelle Investoren erhalten über Ethereum-ETFs regulierten Zugang, während Digital Asset Treasuries 2025 eine zusätzliche Schicht institutioneller Beteiligung hinzugefügt haben.
Die Kombination aus Rekordumsätzen, sinkenden Gebühren und proaktiven Sicherheitsmaßnahmen positioniert Ethereum für die nächste Entwicklungsphase. Die Fokussierung auf Interoperabilität und Real-World-Use-Cases – von tokenisierten Aktien bis zu Krypto-Neobanking – zeigt: Ethereum baut seine Infrastruktur konsequent aus, während es seine dominante Rolle im Smart-Contract-Ökosystem verteidigt.
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