Die Ethereum Foundation hat am Wochenende einen strategischen Kurswechsel vollzogen. Während die Kryptowährung unter der psychologisch wichtigen 3.000-Dollar-Marke notiert, richtet das Entwicklerteam den Blick auf eine Bedrohung, die erst in Jahren akut werden könnte: Quantencomputer. Mit millionenschweren Forschungsprogrammen will das Netzwerk gegen künftige Angriffe gewappnet werden.

Post-Quantum-Team nimmt Arbeit auf

Die Ethereum Foundation hat offiziell ein dediziertes Post-Quantum-Team ins Leben gerufen. Unter Leitung von Thomas Coratger soll die Einheit das Netzwerk gegen theoretische Angriffe durch Quantencomputer absichern – Maschinen, die klassische Verschlüsselungsverfahren künftig aushebeln könnten.

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Die Initiative wird großzügig finanziert: Zwei Millionen Dollar fließen in Preiswettbewerbe, darunter der mit einer Million Dollar dotierte Poseidon Prize zur Härtung der gleichnamigen Hash-Funktion. Zuvor hatte die Foundation bereits 12 Millionen Dollar in zk-STARKs investiert – eine Technologie, die nicht nur Skalierung und Privatsphäre verbessert, sondern auch Quantenresistenz bietet.

Ethereum-Gründer Vitalik Buterin schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass Quantencomputer bis 2030 aktuelle Kryptografie kompromittieren, auf 20 Prozent. Entwickler Justin Drake warnt, die Zeitfenster verkürzten sich schneller als erwartet. Das erklärte Ziel: null Verluste und keine Netzwerkausfälle, wenn die "Quantenära" beginnt.

Erste Entwicklernetzwerke (Devnets) laufen bereits. Ab Februar 2026 starten zweiwöchentliche Entwicklersitzungen zu Post-Quantum-Transaktionen unter Leitung von Antonio Sanso.

Marktlage bleibt angespannt

Parallel kämpft Ethereum mit Gegenwind am Markt. Die Kryptowährung handelt aktuell bei rund 2.940 Dollar – ein Rückgang von knapp einem Prozent binnen 24 Stunden. Der Bruch der 3.000-Dollar-Schwelle hat für Nervosität gesorgt.

Der Crypto Fear and Greed Index fiel am 24. Januar auf 25 Punkte und signalisiert damit "Extreme Angst" unter Investoren. Gleichzeitig zeigt sich ein gespaltenes Bild bei Großinvestoren: Während Ethereum-Wale nach der jüngsten 15-prozentigen Korrektur ETH im Wert von rund einer Milliarde Dollar nachkauften, trennte sich ein einzelner Großanleger am 24. Januar von 1.999 ETH – mit einem realisierten Verlust von über 1,8 Millionen Dollar.

Institutionelles Fundament wächst

Trotz kurzfristiger Turbulenzen bleibt Ethereums Rolle in der institutionellen Finanzwelt intakt. Laut BlackRocks 2026-Ausblick beherbergt das Netzwerk über 65 Prozent aller tokenisierten Real-World-Assets. Stablecoin-Transaktionen auf Ethereum übersteigen inzwischen das Volumen des Spot-Kryptohandels.

Nach einem Exploit am 20. Januar hat das DeFi-Protokoll Makina Finance mittlerweile 1.077,8 ETH zurückgewonnen – rund 83 Prozent der verlorenen Mittel. Ein Upgrade auf Version 1.1, das für den 26. Januar erwartet wird, soll künftige Oracle-Manipulationen verhindern.

Die Quantenresistenz-Offensive zeigt: Ethereum setzt auf langfristige Infrastruktur-Sicherheit, während der Markt kurzfristig nach einem Boden sucht.

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