Ethereum steckt aktuell in einer paradoxen Situation. Während der Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 3.000 US-Dollar gerutscht ist und die Jahresgewinne abgegeben hat, explodiert die Netzwerkaktivität im Hintergrund förmlich. Das im Dezember durchgeführte "Fusaka"-Upgrade zeigt fundamentale Wirkung, doch am Markt dominiert vorerst die Skepsis. Investoren stehen vor der Frage: Ist das eine günstige Einstiegschance für Antizykliker oder der Beginn einer tieferen Korrektur?

Diskrepanz zwischen Preis und Leistung

Die zweitgrößte Kryptowährung navigiert durch eine schwierige Woche. Der Kurs fiel unter signifikante Unterstützungszonen, was technisch ein bärisches Signal sendet. Dieser Rückgang geschieht jedoch vor dem Hintergrund eines breiteren Marktungleichgewichts: Während Krypto-Assets korrigieren, suchen Anleger Sicherheit in Edelmetallen wie Gold und Silber, die neue Höchststände erreichen.

Fundamental zeichnet sich jedoch ein anderes Bild. Das jüngste Netzwerk-Update hat frühere Kapazitätsengpässe beseitigt und die Transaktionszahlen auf neue Allzeithochs getrieben. Analysten von Standard Chartered heben hervor, dass die Aktivität auf dem Ethereum-Mainnet nun sogar jene der Layer-2-Lösungen übertrifft.

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Großanleger nutzen die Schwäche

Marktbeobachter registrieren eine deutliche Divergenz zwischen Kleinanlegern und Großinvestoren. On-Chain-Daten zeigen, dass sogenannte "Wale" die aktuellen Kurse zum Nachkaufen nutzen. Zwei große Adressen sammelten kürzlich über 25.000 Ether im Wert von rund 74 Millionen US-Dollar ein.

Auch institutionelle Schwergewichte halten an ihrer langfristigen These fest. Der Vermögensverwalter BlackRock bezeichnet Ethereum in seinem Ausblick für 2026 als zentralen Baustein für die Tokenisierung von realen Vermögenswerten (RWAs). Die Firma betont, dass bereits zwei Drittel aller tokenisierten Assets auf der Ethereum-Blockchain liegen.

Hier die wichtigsten Marktdaten im Überblick:

  • Aktueller Kurs: 2.983,70 USD
  • Wochenverlust: -10,08 %
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -36,37 %
  • Volatilität (30 Tage): 40,45 %

Technische Entscheidung steht an

Für die kurzfristige Entwicklung ist nun entscheidend, ob die Käufe der Großanleger den Verkaufsdruck absorbieren können. Technisch muss die Unterstützung im Bereich von 2.800 US-Dollar halten, um einen weiteren Abverkauf Richtung 2.500 US-Dollar zu verhindern. Gelingt jedoch eine Bodenbildung, wäre im Februar ein erneuter Angriff auf den Widerstand bei 3.400 US-Dollar das nächste logische Ziel der Bullen.

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