Ethereum bewegt sich seit Tagen seitwärts. Rund um die Marke von 3.100 Dollar liefern sich Käufer und Verkäufer ein zähes Ringen – ohne dass bislang eine Seite die Oberhand gewinnt. Während makroökonomische Unsicherheiten für Zurückhaltung sorgen, deuten technische Indikatoren auf eine mögliche Trendwende hin. Die entscheidende Frage: Hält die Unterstützung bei 3.050 Dollar?

Technische Ausgangslage bleibt fragil

Am Sonntagmorgen notiert Ethereum bei rund 3.100 Dollar. In den vergangenen 24 Stunden legte die Kryptowährung leicht um 0,4 Prozent zu, nachdem sie am Wochenende zeitweise deutlich unter Druck geraten war. Die psychologisch wichtige Marke von 3.000 Dollar wurde dabei getestet, hielt aber stand.

Technisch zeigt sich ein gemischtes Bild. Einerseits scheiterte Ethereum zuletzt mehrfach daran, nachhaltig über 3.300 Dollar zu steigen. Andererseits hat sich im Bereich zwischen 3.050 und 3.060 Dollar eine stabile Unterstützungszone herausgebildet. Charttechniker verweisen auf eine bullische Divergenz im Relative-Strength-Index (RSI) – ein Muster, das in der Vergangenheit oft Kursanstiegen vorausging. Sollte Ethereum die Hürde bei 3.300 Dollar überwinden, halten Analysten einen Anstieg in Richtung 3.700 Dollar für möglich. Ein Bruch der aktuellen Unterstützung würde hingegen weiteren Abwärtsdruck auslösen.

Netzwerkdaten zeigen Stärke

Abseits der Kursentwicklung liefert das Ethereum-Netzwerk weiterhin robuste Fundamentaldaten. Im vierten Quartal 2025 wurden Stablecoin-Transfers im Wert von über 8 Billionen Dollar über die Blockchain abgewickelt – ein neuer Rekord. Die Zahlen unterstreichen die zentrale Rolle von Ethereum als Abwicklungsplattform für digitale Dollar-Substitute.

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Gleichzeitig steigt die Menge an gestaktem ETH kontinuierlich an. Immer mehr Coins werden in den Staking-Contract der Beacon Chain transferiert und stehen dem freien Markt damit nicht zur Verfügung. Dieses Verhalten spricht für eine langfristige Haltebereitschaft der Investoren, selbst wenn kurzfristig Gegenwinde herrschen. Zudem identifizierten Marktbeobachter eine massive Liquiditätswand von über einer Milliarde Dollar in den Orderbüchern – ein Puffer, der stärkere Kursausschläge am Wochenende verhinderte.

Institutionelles Interesse bleibt bestehen

Trotz zuletzt schwacher Zuflüsse in Spot-ETFs signalisiert die traditionelle Finanzbranche weiterhin Interesse an Ethereum. Morgan Stanley hat einen Antrag für einen neuen Ether-Trust eingereicht. Der Schritt gilt als Zeichen dafür, dass institutionelle Anleger auch 2026 regulierte Zugangswege zur zweitgrößten Kryptowährung suchen.

Auf Protokollebene bekräftigte Mitgründer Vitalik Buterin zuletzt die Priorität auf Skalierungslösungen. Zudem positionierte er sich öffentlich zugunsten datenschutzfreundlicher Software-Entwicklung – eine Haltung, die in der DeFi-Community auf breite Zustimmung stößt und die Debatte um Privatsphäre als Grundfunktion von Ethereum neu entfacht hat.

Die kommenden Tage dürften entscheidend sein. Makroökonomische Datenveröffentlichungen könnten für neue Impulse sorgen, während die technische Ausgangslage auf eine baldige Richtungsentscheidung hindeutet.

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